Entwicklung neuer Arbeitsprozesse und Erprobung des Ansatzes im Feldtest – das ipo Institut schließt seine Vorstellungsreihe der Partner/innen im KODIMA-Projekt heute mit der EVENTUS GmbH Wolfenbüttel Steuerberatungsgesellschaft - FOM forscht

Deprecated: Die Funktion Elementor\DB::is_built_with_elementor ist seit Version 3.2.0 veraltet! Verwende stattdessen Plugin::$instance->documents->get( $post_id )->is_built_with_elementor(). in /var/www/fom-blog.de/www/wp-includes/functions.php on line 5383

Entwicklung neuer Arbeitsprozesse und Erprobung des Ansatzes im Feldtest – das ipo Institut schließt seine Vorstellungsreihe der Partner/innen im KODIMA-Projekt heute mit der EVENTUS GmbH Wolfenbüttel Steuerberatungsgesellschaft

Im Verbundprojekt KODIMA befassen sich neben dem ipo Institut für Personal- & Organisationsforschung der FOM noch vier weitere Teilvorhaben mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelten in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). In den vorangegangenen Blogbeiträgen wurden bereits die Schwerpunktsetzungen der einzelnen Forschungspartner/innen herausgestellt. Heute vervollständigen wir mit der Vorstellung der EVENTUS GmbH das Bild von KODIMA als Gesamtprojekt.

Die EVENTUS GmbH untersucht im Rahmen des Verbundprojekts als praktischer Partner in einem Teilvorhaben, ob sich die von der Universität Rostock, der FOM Hochschule, der HR Excellence Group und der ECOVIS Europe AG entwickelten Handlungsempfehlungen in der Praxis einer Steuerberatung bewähren – auf Basis eines Feldtests.

Dabei werden u.a. folgende Fragestellungen verfolgt:

  • Welche Maßnahmen müssen hinsichtlich der Organisations- und Führungsstruktur umgesetzt werden?
  • Welche Anforderungen/Kompetenzen sollten Beschäftigte zukünftig aufgrund der digitalen Gegebenheiten mitbringen?
  • Wie müssen Aus-, Weiter- und Fortbildung in der Steuerberatung künftig gestaltet werden?
  • Welche Software-Anpassungen sollten gemeinsam mit Anbietern von Software-Lösungen entwickelt werden?
  • Welche Auswirkungen hat die Umsetzung der Handlungsempfehlungen auf die Arbeitsproduktivität der Beschäftigten?

Im Rahmen des Projekts wird ein praxisorientiertes Feldtest-Design entwickelt und die gebündelten Handlungsempfehlungen aus den vorangegangenen Teilvorhaben in die Prozesse, Organisation und Ausstattung der EVENTUS GmbH übertragen. Die in den Kanzleien umzusetzenden Empfehlungen basieren zum einen auf On-the-job- Beobachtungen, im Projektverlauf durchgeführten Interviews sowie Workshops und Coaching- bzw. Trainingseinheiten. Mit der Umsetzung der Handlungsempfehlungen gehen neue Prozesse und Strukturen einher. Ziel ist, verlässliche Aussagen über den Erfolg der Handlungsempfehlungen machen zu können.

Zielsetzung der EVENTUS GmbH ist, die internen Arbeitsprozesse zu optimieren, um eine Produktivitätssteigerung im Bereich der Leistungserstellung zu erzielen und die betriebliche Personalentwicklung entsprechend anzupassen.

Es ist davon auszugehen, dass die weitere Digitalisierung von Arbeitsprozessen und die damit verbundenen Veränderungen in der Arbeitswelt nicht nur positive Auswirkungen haben werden, was bei den Beschäftigten eine Abnahme der Motivation und Zufriedenheit nach sich ziehen könnte. Deshalb ist es zwingend erforderlich, die validen Ergebnisse nach Durchführung des Feldtests zu besprechen und gegebenenfalls Anpassungen an den ursprünglich formulierten Handlungsempfehlungen vorzunehmen. Zudem muss eine Kosten-Wirksamkeits-Analyse der Investitionen und Veränderungsprozesse durchgeführt werden. Als Ergebnis des Teilvorhabens sollte für die EVENTUS GmbH ein Konzept zur Optimierung der Arbeitsprozesse vorliegen, das sowohl den Kriterien der Eignung als auch der Wirtschaftlichkeit entspricht.

Autor: Hakan Yergün, Dipl.-Wirtschaftsjurist (FH), EVENTUS GmbH Wolfenbüttel Steuerberatungsgesellschaft, unter Mitarbeit von Halina Ziehmer, wissenschaftliche Mitarbeiterin ipo

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ (FKZ 02L15A312) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

21.03.2018 

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

8 + 4 =