Gender Management in der Praxis: Diversity an Hochschulen und in der Lehre - FOM forscht

Gender Management in der Praxis: Diversity an Hochschulen und in der Lehre

gendermanagement_seng11.11.2016 – Neue Handlungsansätze zur Unterstützung weiblicher Karriereverläufe liefern – so lautete die Zielsetzung des Forschungsprojektes Mit Mixed-Leadership an die Spitze, hinter dem ein Team der Hochschule Aschaffenburg stand. Die wichtigsten Erkenntnisse gibt es ab sofort zum Nachlesen: Das Buch Mit Gender Management zum Unternehmenserfolg – herausgegeben von Prof. Dr. Astrid Szebel-Habig und Prof. Dr. Rolf Ulrich Kaps – ist im Haufe Verlag erschienen. In Form kurzer Interviews kommen auch Personen zu Wort, die über ein ProfessorInnen-Netzwerk in das Projekt eingebunden waren – darunter Prof. Dr. Anja Seng.

Die FOM Rektoratsbeauftragte für Diversity Management gibt im Gespräch mit Prof. Dr. Szebel-Habig Einblicke in ihre Arbeit an der Hochschule sowie einzelne Forschungsprojekte – u.a. die Umfrage zur Akzeptanz der Frauenquote. Ihre These: „Leadership und Diversity hängen für mich unmittelbar zusammen, im Marketing kann durch Zielgruppenbetrachtungen Vielfalt adressiert werden, im Controlling über relevante KPIs, die nicht zuletzt gesetzlich gefordert und von Stakeholdern gewünscht sind.“ Mit Blick auf die Lehre gelte es daher, die Diversity-Kompetenz der Studierenden zu fördern. Also eine Kompetenz zur Wahrnehmung und Reflexion von Gemeinsamkeiten und Unterschieden, und das Wissen, daraus etwas Konstruktives für den unternehmerischen Alltag zu gestalten. „Dadurch können wir das Denken und Handeln künftiger Managerinnen und Manager beeinflussen und somit eine Verbesserung der Chancengerechtigkeit in Unternehmen erreichen.“

Finanziert wurde „Mit Mixed-Leadership an die Spitze“ übrigens mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie des europäischen Sozialfonds (ESF). Das Projekt lief von 2011 bis 2014. Die Abschlussveranstaltung hatte Prof. Dr. Seng in Form eines Beitrags im FOM Forschungsblog dokumentiert.

Stefanie Bergel, Referentin Forschungskommunikation

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