Cybersicherheit: Ministerium setzt auf Analog Computing – Forschungsprojekt an der FOM Hochschule gestartet - FOM forscht

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Cybersicherheit: Ministerium setzt auf Analog Computing – Forschungsprojekt an der FOM Hochschule gestartet

Die Zukunft des Computers ist analog“, titelte vergangenes Jahr das Wirtschaftsmagazin Capital online. FOM Wissenschaftler Prof. Dr. Bernd Ulmann, der für den Capital-Artikel interviewt wurde, ist der Überzeugung, dass „Zukunftstechnologie ohne analoge Rechner nicht denkbar [ist]. Kaum hackbar, arbeiten sie ohne Software und Algorithmen. Ein weiteres Plus: Ihr Energieverbrauch ist bei gleichzeitig extrem hoher Rechenleistung sehr gering.“ Das könne in vielen Bereichen hilfreiche Innovationen bringen, beispielsweise in der Medizin für Implantate, die ohne Energiespeicher auskommen würden.

Ist das Kunst oder Mathematik? Es handelt sich hier um einen sogenannten „Aizawa-Attraktor im Phasenraum“, etwas, das nur mit dem Verständnis der mathematischen Zusammenhänge dahinter verständlich würde. Dafür warten wir die nächsten Blogbeiträge zum Analog- bzw. Unconventional Computing ab und lassen für den Moment erst einmal die Schönheit des Bildes auf uns wirken. Fortsetzung folgt… | Bild: Bernd Ulmann

Im Bereich der Cybersicherheit „können Digital- mit Analog-Computern nicht mithalten“, so FOM Professor Ulmann, der in einem Gastbeitrag diesen Herbst in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schrieb: „Unsere gängigen Computer stoßen inzwischen an fundamentale Grenzen“ und ein Plädoyer dafür hielt, mit dem Analog Computing „eine alte Idee wiederauferstehen zu lassen“.

Zum Thema Cybersicherheit forscht er aktuell im Rahmen des Projekts „Nichtklonbare analoge Schaltungen (Analoge PUFs)“, das durch das Hessische Ministerium des Innern und für Sport gefördert wird. Eine nichtklonbare analoge Schaltung – auf Englisch „Physically Unclonable Function“, kurz PUF, ist die Implementation einer einzigartigen Funktion, die nicht dupliziert werden kann.

„Auf Basis solcher PUF lassen sich beispielsweise Hardwaretoken – das heißt dedizierte Hardwarekomponenten, beispielsweise in Form einer Chipkarte – bauen, die eine eindeutige Identifikation von Objekten – seien es Waren oder Personen – ermöglichen“, so der Forscher. Im Zusammenhang mit Personen können diese beispielsweise im Rahmen einer Zwei-Faktor-Authentisierung genutzt werden, um Personen Zugriff auf Rechnersysteme etc. zu gewähren – oder auch zu verweigern!

Das Forschungsvorhaben wird im Rahmen der Forschungsförderung Cybersicherheit durch das Hessische Ministerium des Innern und für Sport gefördert. Laufzeit: 01.10.2021-30.09.2023.

Yasmin Lindner-Dehghan Manchadi M.A. | Referentin Forschungskommunikation der FOM Hochschule | 16.12.2021 

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