Ein wichtiger Schritt in der Internationalisierung der Forschung: Abschluss des Projekts DigiCare country - FOM forscht

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Ein wichtiger Schritt in der Internationalisierung der Forschung: Abschluss des Projekts DigiCare country

Das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt „Ländliche Regionen im Fokus der Implementierung digitaler gesundheitlicher und pflegerischer Versorgung (DigiCare country)“ wurde in der Zeit von Mai 2019 bis Juni 2020 unter der Federführung des Instituts für Gesundheit & Soziales (ifgs) der FOM umgesetzt. In einem internationalen, von Prof. Dr. Karin Scharfenorth und Prof. Dr. Jörg Lehmann geleiteten Team wurde dabei die Projektidee eines digitalen Unterstützungstools für die häusliche Demenzpflege erarbeitet.

Workshop „Ausbau-Stakeholder-Netzwerk Deutschland“, Oktober 2019 (Foto: FOM/Tim Stender)

Der demografische Wandel begünstigt die Ausbreitung altersbedingter Krankheiten. So sind aktuell über 50 Millionen Menschen weltweit und über 10 Millionen Personen in Europa an einer Demenz erkrankt. Die Mehrheit der Betroffenen wird in der häuslichen Pflege von ihren Angehörigen versorgt. Die anhaltende Verantwortung sowie demenzbedingte Kommunikationsprobleme führen auf Seiten der Pflegenden und der Pflegebedürftigen auf Dauer zu einer Verschlechterung der Lebensqualität. Diesem wachsenden Problem widmete sich das Projekt.

Yvonne Behrens M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin, koordinierte und moderierte einen projektinternen Austausch zum Ausbau der Projektidee sowie des Projektteams. Dieser wurde durch vier Workshops unter Einbezug von weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen und Stakeholdern aus dem Gesundheitswesen ergänzt. Zudem nahmen zwei Wissenschaftler und eine Wissenschaftlerin einen mehrwöchigen Forschungsaufenthalt in Deutschland bzw. Polen wahr (wir berichteten).

Workshop „Ausbau Stakeholder-Netzwerk Polen“, Februar 2020 (Foto: FOM)

Das multidisziplinäre Projektteam besteht heute aus Einrichtungen der Wissenschaft, der Wirtschaft und der humanitären Hilfe. Die FOM Hochschule, die Ruhr-Universität Bochum, die Universität Witten/Herdecke sowie das Institut für Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule sind wissenschaftliche Vertreter aus Deutschland. Die schlesische Universität für Medizin in Katowice ist wissenschaftlicher Vertreter aus Polen, die Fakultät für deutsche Ingenieur- und Betriebswirtschaftsausbildung (FDIBA) der Technischen Universität Sofia aus Bulgarien. Hinzu kommt das bulgarische Unternehmen Medical Information Systems Ltd. sowie das Bulgarische Rote Kreuz. Die enge Zusammenarbeit des Projektteams zahlte sich aus: Am 18. Juni 2020 wurde ein Förderantrag im Call „Better Health and care, economic growth and sustainable health systems“ im EU-Rahmenprogramm Horizon 2020 eingereicht.

„Der erfolgreiche Abschluss des Projekts DigiCare country und die Einreichung eines Projektes in Horizon 2020 ist für die internationale Forschung an der FOM ein wichtiger Meilenstein”, betont Dipl.-Ing. (FH) Christoph Hohoff, Vizekanzler für Forschungsorganisation. Prof. Dr. Thomas Heupel, Prorektor für Forschung ergänzt: “Dem Projektteam der FOM ist es gelungen, hervorragende nationale und internationale Forschungspartner zu interessieren und erstmals einen Antrag unserer Hochschule im Forschungsrahmenprogramm der EU umzusetzen. Hierfür möchte ich mich bei allen Beteiligten ausdrücklich bedanken.“

Das Projekt DigiCare country (FKZ 01DS19034) wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

 

 

 

 

 

 

 

Prorektorat Forschung der FOM Hochschule, 07.07.2020

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