Distinguished Paper Award für Prof. Linssen & internationales Team für Konferenzbeitrag zu hybriden Methoden in der Software-Entwicklung
Seit dessen Beginn im Jahr 2015 arbeitet Prof. Dr. Oliver Linssen, kooptierter Wissenschaftler des ifid Institut für IT-Management & Digitalisierung, in einem internationalen Team von 75 Forschenden, Praktikerinnen und Praktikern aus 25 Ländern im Forschungsprojekt „Hybrid dEveLopmENt Approaches in software systems development“, kurz: HELENA.
Ziel des Projektes ist zu untersuchen, welche Frameworks, Methoden und Praktiken in Unternehmen für die Software- und Systementwicklung verwendet werden und mit welchem Erfolg. HELENA löst sich dabei von dem „Marketing-Hype“, der in den letzten Jahren in vielen Studien zum Thema Agilität* zu finden war. Grundlage der Untersuchungen ist eine breite Datenbasis, die im Rahmen des Projektes erarbeitet wurde.
Auf der renommierten „International Conference on Software and Systems Process“ (ICSSP) in Kanada wurden nun die Ergebnisse der im Rahmen von HELENA durchgeführten internationalen Umfrage zum Thema „Hybride Methoden in der Software-Entwicklung“ vorgestellt. Der von Professor Linssen mitverfasste Beitrag „What are hybrid development methods made of? An evidence-based characterization“ hat dabei den Distinguished Paper Award gewonnen.
„Der Preis ist eine große Ehre für unser Projekt. Er zeigt, wie wichtig empirische Untersuchungen im Bereich Software Engineering sind. Für das Team ist das ein Ansporn, unsere Untersuchungen in Zukunft fortzusetzen. Ich freue mich auf die weitere Arbeit im HELENA-Projekt“, so der ifid-Wissenschaftler, der am FOM Hochschulzentrum Düsseldorf lehrt.
„Das ist eine hervorragende Auszeichnung, ich freue mich über diese großartige Leistung unter Beteiligung aus dem ifid-Team. Es zeigt wieder einmal, dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem ifid auch auf der großen Bühne der Forschung ein sehr gutes Bild abliefern. Die Ergebnisse der Studie sind sehr wertvoll für unsere Arbeit am Institut“, kommentiert Prof. Dr. Rüdiger Buchkremer, wissenschaftlicher Direktor des ifid, „und durch die enge Verzahnung mit der Lehre profitieren vor allem unsere Studierenden davon.“
Der Preis wurde von der Association for Computing Machinery (ACM) Special Interest Group on Software Engineering vergeben. Die ACM ist die älteste und renommierteste wissenschaftliche Gesellschaft für Informatik.
*Ein weiteres, aktuelles „Marketing-Hype-fernes“ Forschungsprojekt zum Thema Agilität ist das Projekt „AgilKom„.
Yasmin Lindner-Dehghan Manchadi M.A. | Referentin Forschungskommunikation der FOM Hochschule | 01.07.2019
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