eHealth & Society am 21.02. in München: Warum die Digitalisierung nicht im Gesundheitswesen ankommt

02.11.2017 – Ein Blick in deutsche Praxen und Krankenhäuser zeigt: Im Gesundheitswesen ist die Digitalisierung noch nicht angekommen. Nur 10 Prozent der Krankenhäuser setzen beispielsweise auf Online-Terminvereinbarung oder telemedizinische Überwachung. Und auch die Online-Patientenakte fristet noch ein Nischendasein: Sie kommt nur in neun Prozent der Kliniken und drei Prozent der Praxen zum Einsatz – so das Ergebnis einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom. Warum das so ist, und wo Barrieren auf dem Weg zur digitalen Transformation liegen, wird bei der 3. Tagung eHealth & Society am 21. Februar 2018 an der FOM Hochschule in München diskutiert. Titel der Veranstaltung: der digitalisierte Mensch im Spannungsfeld von Klinik und Praxis.
Für Keynotes konnten u.a. Fabian Demmelhuber (Kassenärztliche Vereinigung Bayern), Prof. Dr. Alfons Hollederer (Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit), Dr. Axel Fischer (Städtisches Klinikum München) und Prof. Dr. Ulrich Gassner (Universität Augsburg, Lehrstuhl für öffentliches Recht, Datenschutz und eHealth) gewonnen werden. Weitere Expertinnen und Experten – darunter Vorstände und Geschäftsführungen der gesetzlichen Krankenversicherungen AOK, Techniker Krankenkasse, Barmer, DAK und AUdiBKK – beleuchten in parallel laufenden Tracks die digitale Versorgung in Kliniken und Praxen sowie digitale Innovationen in Medizin, Pflege und Technik. Den Programmabschluss bildet eine Diskussion mit Multiplikator*innen von der Kostenträgerseite – moderiert von Reiner Kasperbauer, dem Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung in Bayern.
Hinter der Veranstaltung stehen das ifgs Institut für Gesundheit & Soziales der FOM Hochschule, das Städtische Klinikum München, die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, die Bayerische TelemedAllianz und der MDK Bayern. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind in Kürze unter www.ehealthandsociety.eu möglich.
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