Arbeitsfähigkeit 4.0: Wie die Balance zwischen Anforderungen und Leistungspotenzial erhalten werden kann
24.10.2017 – Der Work Ability Index (WAI) bietet eine gute Grundlage, um das Gleichgewicht zwischen den Anforderungen der Arbeit 4.0. und dem individuellen Leistungspotenzial von Beschäftigten zu erhalten und zu fördern. Davon sind Marianne Giesert, Tobias Reuter und Anja Liebrich vom Institut für Arbeitsfähigkeit überzeugt. Die Frage, wie das in der Praxis funktioniert, haben sie ins Zentrum eines von ihnen anlässlich der Jahrestagung des WAI-Netzwerkes herausgegebenen Buches gestellt. Der Titel: Arbeitsfähigkeit 4.0, erschienen im VSA Verlag. Einfließen werden die Antworten übrigens auch in die Forschungsaktivitäten der FOM Hochschule: Prof. Dr. Anja Liebrich ist sowohl geschäftsführende Gesellschafterin des Institut für Arbeitsfähigkeit als auch Wissenschaftlerin am iap Institut für Arbeit & Personal.
„Zielsetzung des Buches ist es, einen Beitrag zur Unterstützung und Förderung der Arbeitsfähigkeit im Fokus der Arbeit 4.0 zu leisten“, fasst die FOM Professorin zusammen. „Dabei werden unterschiedliche Facetten und Weiterentwicklungen rund um den Work Ability Index und das finnische Arbeitsfähigkeitskonzept vorgestellt sowie über praktische Erfahrungen mit diesen Instrumenten im organisationalen Kontext berichtet.“ Die Grundlagen dafür schafft das erste Kapitel: Darin geht es um Wege zu einem erfolgreichen Arbeitsfähigkeitsmanagements sowie die Messung von Arbeitsfähigkeit im Alltag. Der zweite Teil des Buches ist Instrumenten rund um den WAI gewidmet – darunter der Radar-Prozess, ABI-PlusTM und das Arbeitsfähigkeitscoaching. Im dritten Teil gewähren die Autorinnen und Autoren Einblicke in die Praxis, während sich der letzte Teil um das Thema Vernetzung, z.B. im Rahmen des WAI-Netzwerks, dreht.
Suche nach Beiträgen
Beitrag teilen
Die Macht der Note? Bewertungskulturen im Studium der Sozialen Arbeit & Sozialpädagogik – Call for Papers für Sammelband
Noten prägen das Studium. Sie setzen Lernanreize, strukturieren Übergänge und signalisieren Leistung nach außen. Doch in der Massenuniversität stellen sich Fragen nach Fairness, Sinn und Zweck von Bewertung. Verschärft wird dies durch generative KI ...
WeiterlesenWie Prozesse abgebildet und optimiert werden, damit Unternehmen Krisen besser standhalten können – Studierende in Forschung eingebunden
Viele Branchen sind abhängig von unvorhergesehenen Faktoren, auf die schnell reagiert werden muss, um handlungsfähig zu bleiben. Die Textilbranche beispielsweise ist abhängig von globalen Zusammenhängen: Lieferketten können durch Krisen gestört werden ...
WeiterlesenCall for Papers „Mensch. Maschine. Bildung 2030+: Herausforderungen, Chancen und Visionen einer neuen Welt des Lernens. Wege zu technischer Bildung“ – für Ingenieurpädagogische Jahrestagung 2026
Die Realität digitalisierter und KI-gestützter Mensch-Maschine-Systeme mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten im industriellen Kontext oder dem Alltag bieten gerade in den ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen neue Chancen, Lösungsansätze und Erfahrungsräume. Zugleich ergeben sich daraus neue Herausforderungen ...
Weiterlesen

