Gute Arbeitgeber: Qualitäts-Siegel für kleine und mittlere Unternehmen - FOM forscht

Gute Arbeitgeber: Qualitäts-Siegel für kleine und mittlere Unternehmen

Wie können sich auch kleine und mittlere Unternehmen als attraktive Arbeitgeber positionieren und im Wettbewerb um neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter punkten? Mit dieser Frage hat sich der AGA Unternehmensverband auseinandergesetzt. Die Antwort: durch ein eigenes Arbeitgeber-Siegel, das die AGA Service GmbH gemeinsam mit der Zertifizierungsstelle Europanozert und wissenschaftlich unterstützt durch das iap Institut für Arbeit & Personal der FOM Hochschule entwickelt hat.

„Zielsetzung des gemeinsamen Projektes war es, ein Verfahren zu konzipieren, das für die Unternehmen ohne großen Aufwand handhabbar ist und gleichzeitig keine Abstriche in Validität, Verlässlichkeit und Transparenz macht“, so Prof. Dr. Ulrike Hellert, wissenschaftliche Direktorin des iap. „Herausgekommen ist eine zweistufige Vorgehensweise: Die Unternehmen füllen zunächst einen umfassenden Fragebogen aus, anschließend erfolgt eine klar strukturierte und anonyme Befragung der Mitarbeiter.“ Im Zentrum stehen dabei sechs Dimensionen: Personal & Qualifikation, Aus- & Weiterbildung, Arbeitgeberleistungen, Arbeitszeiten & Flexibilität, Motivation & Kooperation sowie Arbeitssicherheit. Die Re-Zertifizierung erfolgt dann durch ein Audit vor Ort.

Das Interesse an dem neuen Qualitätssiegel ist groß, verrät Julie Christiani vom AGA: „Seit dem Startschuss am 1. Januar 2015 haben Unternehmen unterschiedlicher Größe und Ausrichtung aus Handel und Dienstleistung das Siegel genutzt, um eine Standortbestimmung der eigenen Stärken und möglichen Schwächen zu erhalten.“ Der Grund liegt für die Koordinatorin Politik & Information // Bildung auf der Hand: „Das Arbeitgebersiegel fußt auf langjähriger Umfrageerfahrung des Verbandes und bietet eine gute Möglichkeit zur Reflexion der eigenen Arbeitgeberleistungen. Außerdem lässt es sich ausgezeichnet in Marketing und Öffentlichkeitsarbeit des ausgezeichneten Unternehmens integrieren.“ Weitere Informationen sind dem Flyer zu entnehmen.

Stefanie Bergel, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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