Im deutschsprachigen Raum führende simulationsgestützte Statistiklehre – Forschung dazu ausgezeichnet – „An der FOM steht konzeptionelles Verstehen im Vordergrund“ - FOM forscht

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Im deutschsprachigen Raum führende simulationsgestützte Statistiklehre – Forschung dazu ausgezeichnet – „An der FOM steht konzeptionelles Verstehen im Vordergrund“

Jährlich vergibt die gemeinnützige BCW-Stiftung einen Preis für herausragende Forschungsleistungen an der FOM Hochschule. In diesem Jahr wurden damit die umfang- und erfolgreichen Aktivitäten des Instituts für Empirie & Statistik (ifes), speziell einer Arbeitsgruppe bestehend aus acht sehr engagierten Professorinnen, Professoren, nebenberuflich Lehrenden und wissenschaftlichen Mitarbeitenden, gewürdigt. Diese hat sich insbesondere um das Thema Data Literacy – also den kompetenten Umgang mit Daten – für berufsbegleitend Studierende verdient gemacht.

In einer Welt voller Daten wird es immer wichtiger, diese auch adäquat deuten und in die richtigen Handlungen umwandeln zu können. Dazu bedarf es mehr als die reine Berechnung von Kennzahlen. Neben weiteren Faktoren muss auch die Entstehungsgeschichte der Daten berücksichtigt werden, damit richtige Schlüsse aus ihnen gezogen werden können, wie die Forschenden jüngst in einem Interview herausstellten.

Sie forschen für eine lebendige und besonders effektive Lehre zur Datenkompetenz und setzen dabei auf Simulationen anstelle von klassischer, mathematisch fokussierter Statistiklehre. Durch die Simulationen – anhand von Animationen sehr gut zu veranschaulichen – werden die Ergebnisse plastisch, greifbarer und damit leichter verständlich. „Gerade für die Studierenden der FOM, die keine hauptberuflichen Statistikerinnen oder Statistiker werden möchten, sondern die Datenkompetenz für andere Fachgebiete benötigen, ist das eine deutliche Verbesserung“, sagt Prof. Dr. Bianca Krol, die das ifes und die Arbeitsgruppe leitet. „Computer ermöglichen uns, den Fokus auf die Grundgedanken statistischen Denkens zu legen, ohne den früher nötigen Umweg über mathematische Approximation. An der FOM steht konzeptionelles Verstehen im Vordergrund und mithilfe des Computers können wir Antworten auf reale Fragestellungen unter Berücksichtigung von statistischer Unsicherheit geben. Mit den Simulationen können wir das ‚Was wäre, wenn…‘ durchspielen.“

Damit gehört die FOM Hochschule mit zu den Pionieren der simulationsbasierten Statistiklehre in Deutschland. „Diese Art der Lehre ist zum Beispiel in den USA und Neuseeland schon viel weiter verbreitet. Mit den dortigen Kolleginnen und Kollegen sind wir auch im regelmäßigen Austausch“, so Prof. Dr. Karsten Lübke, ein weiterer Wissenschaftler der Arbeitsgruppe.

Der diesjährige Forschungspreis der gemeinnützigen BCW-Stiftung geht an eine Arbeitsgruppe des ifes Institut für Empirie & Statistik der FOM, bei der Übergabe v.l.n.r.: Dr. Gunter Friedrich (Leitung Rektoratsstab), Prof. Burghard Hermeier, Prof. Karsten Lübke, Prof. Matthias Gehrke, Prof. Bianca Krol, Klaus Dieter Braun, Prof. Thomas Heupel, Christoph Hohoff (Vize-Kanzler Forschungsorganisation) | © FOM/Tim Stender

Der Vorsitzende des Stiftungsrats der BCW-Stiftung, Klaus Dieter Braun, übergab den BCW-Forschungspreis 2022 in einer Feierstunde an das Institut. Stellvertretend für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts nahmen Prof. Dr. Bianca Krol, Prof. Dr. Karsten Lübke und Prof. Dr. Matthias Gehrke die Auszeichnung entgegen.

„Dieser Forschungspreis würdigt Ihre hervorragende Teamleistung. Ihre Beiträge auf hochrangigen Konferenzen sowie Ihre wissenschaftlich fundierten Publikationen sorgen für ein gutes Standing der FOM in der wissenschaftlichen Community. Dies spiegelt auch die Höhe der eingeworbenen Drittmittel in Ihrem Bereich wider“, würdigte der Prorektor Forschung, Prof. Dr. Thomas Heupel, das Engagement. FOM Rektor Prof. Dr. Burghard Hermeier fügte hinzu: „Datenkompetenz ist gleichzeitig Grundlage und wichtige Fähigkeit in der digitalen Transformation. Mit Hilfe der ifes-Forschungsgruppe gelingt es uns, Forschungsergebnisse in die Lehre zu tragen und dadurch die Kompetenzen unserer Studierenden im Hörsaal ebenso wie im digitalen Studium nachhaltig zu stärken.“

Neben den genannten gehören auch diese Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur prämierten Arbeitsgruppe „R Open Statistics Association“: Prof. Dr. Oliver Gansser, Prof. Dr. Tanja Kistler, Prof. Dr. habil. Sebastian Sauer, Prof. Dr. habil. Andrea Schankin, Tabea Griesenbeck M.Sc. und Dipl.-Math. Norman Markgraf.

Es gab bereits mehrere Auszeichnungen für die zukunftsweisende Forschung und Lehre an der FOM, beispielsweise in Form eines Most-Read-Paper-Awards, aber auch in Form der Aufnahme in das Data Literacy Education Netzwerk durch den Stifterverband der Deutschen Wissenschaft. Zahlreiche Publikationen hat das Institut zum Thema veröffentlicht, die auf der ifes-Website aufgelistet ist und dort zum Teil gleich heruntergeladen werden können.

Hier finden Sie weitere Artikel zum Thema Datenkompetenz bzw. Data Literacy an der FOM.

Yasmin Lindner-Dehghan Manchadi M.A. | Referentin Forschungskommunikation
Silke Fortmann M.A. | Pressereferentin
06.04.2022 

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