Master-Studierende können Einblicke in die internationale Forschungsarbeit erhalten – Bewerbung für erste virtuelle „RNI Master Days“ ab sofort möglich! - FOM forscht

Master-Studierende können Einblicke in die internationale Forschungsarbeit erhalten – Bewerbung für erste virtuelle „RNI Master Days“ ab sofort möglich!

Die Covid-19-Pandemie stellt die Projekte im Förderprogramm „Internationalisierung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Fachhochschulen“, kurz HAW.International, vor große Herausforderungen. Viele Präsenzangebote an Hochschulen sind geschlossen und Reisebeschränkungen begrenzen die internationale Studierendenmobilität stark.

Foto: Witthaya Prasongsin / Moment via Getty Images (1059633278)

 

Das Pilotprojekt Research Network International (RNI) der FOM Hochschule, das ebenfalls im Programm HAW.International vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) betreut wird, steht ebenso unter dem Einfluss der Pandemie-Auswirkungen. Das Projekt hat zum Ziel, Master-Studierende der FOM Hochschule aus dem Bereich Gesundheit & Soziales stärker in internationale Forschungskooperationen einzubeziehen, um ihnen damit weitere Möglichkeiten zu eröffnen.

Der ursprüngliche Projektplan sah für November 2020 eine mehrtägige Präsenzveranstaltung in Kooperation mit der österreichischen Partnerhochschule FH Joanneum in Graz vor. Die 1. RNI Master Days sollten dort stattfinden. Die derzeitigen Umstände rund um die Pandemie erfordern allerdings ein Umdenken: Das Institut für Gesundheit & Soziales (ifgs) der FOM Hochschule wird die 1. RNI Master Days mit der FH Joanneum nun virtuell durchführen.

Die Ziele bleiben dabei erhalten: Jeweils fünf ausgewählten Master-Studierenden beider Hochschulen soll ein Forum dafür geboten werden, sich zu ihren Forschungsideen zu gesundheitsbezogenen Themen auszutauschen. Sie erhalten die Möglichkeit, mit Forschenden und Studierenden in einer informellen Umgebung zu diskutieren. Es beinhaltet die Chance, Einblicke in die internationale Forschungsarbeit im Gesundheitswesen zu erhalten und gleichzeitig neue Kontakte für zukünftige Kooperationen zu knüpfen. Das Event für wenige Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Gesundheitsforschung findet an zwei Abenden im Januar 2021 statt.

Herausforderungen und Mehrwerte einer virtuellen Veranstaltung

Die Vorbereitung und Durchführung einer virtuellen Veranstaltung beinhaltet andere Herausforderungen als die einer Präsenzveranstaltung. Dabei geht es um die Auswahl einer geeigneten Videokonferenz-Software, die an beiden Hochschulen gleichermaßen genutzt werden kann, um Aufrüstung technischer Ausstattung sowie das Überwinden lizenz- und datenschutzrechtlicher Hürden. Bei der Durchführung muss sichergestellt sein, dass alle Teilnehmenden einen stabilen Internet-Zugang, ein Mikrophon und eine Kamera besitzen, um eigene Präsentationen auf die virtuelle Tafel hochzuladen, Ideen vorzustellen und zu diskutieren.

Die Anonymität des virtuellen Raums und der fehlende zwischenmenschliche Kontakt können zu einer kommunikativ eingeschränkten Situation beitragen. Dem kann entgegengewirkt werden, indem viele kleine Pausen eingehalten, mit technischen Effekten der Software gearbeitet und die jeweiligen Wortbeiträge kurzgehalten werden.

Trotz der technischen, kommunikativen und datenschutzrechtlichen Herausforderungen bietet die Umstellung auf ein virtuelles Format auch Mehrwerte. So können die Studierenden zusätzlich ihre Medienkompetenzen sowie Kenntnisse der Mediendidaktik ausbauen und lernen, wie internationales Netzwerken auch ohne persönlichen Kontakt funktionieren kann.

Master-Studierende der FOM Hochschule mit besonderem Interesse an Gesundheitsforschung können ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen in einer PDF-Datei bis zum 15. November 2020 per E-Mail an rni@fom.de senden.

Alle weiteren Informationen zu Bewerbung und Ablauf der Veranstaltung finden Sie hier. Bei Rückfragen steht das RNI-Projektbüro gern unter 0201 81004-979 oder rni@fom.de zur Verfügung.

Das Projekt RNI (FKZ 57509496) wird am ifgs von Prof. Dr. habil. Thomas Kantermann geleitet.

Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Durchführende Förderorganisation ist der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD).

 

 

 

 

 

 

Yvonne Behrens M.A. | wissenschaftliche Mitarbeiterin RNI
Laura Elsenheimer B.A. | wissenschaftliche Mitarbeiterin RNI
Marc Wiesener M.A. | Projektassistenz RNI
19.08.2020

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