Europäische Expertinnen- und Expertengruppe befasst sich mit qualifikatorischen Herausforderungen im Gesundheitstourismus
Im Kontext der 5. Transfertagung “eHealth & Society“, die am 19. Februar 2020 am FOM Hochschulzentrum München stattfand, traf sich eine Gruppe europäischer Expertinnen und Experten aus dem Bereich des Gesundheitstourismus am ifgs Institut für Gesundheit & Soziales, um an einem Konzept für ein Projekt im Programm Erasmus plus zu arbeiten.
Gesundheitstourismus umfasst mit den Feldern Medizin-, Wellness- und Spa-Tourismus aktuell rund 5% des allgemeinen Tourismus in der EU28. Gesundheitstourismus kann die starke Saisonalität der Tourismus-Branche verringern, deren Nachhaltigkeit und die Qualität der Beschäftigungsmöglichkeiten verbessern sowie durch Präventionsmaßnahmen zur Senkung der Gesundheitskosten in Europa beitragen.
Die Expertinnen- und Expertengruppe, bestehend aus Teilnehmenden aus Deutschland, Bulgarien, Österreich, Polen und Ungarn, vertritt die These, dass die Chancen des Ausbaus des Gesundheitstourismus auf europäischer Ebene nur genutzt werden können, wenn die Kompetenzen der Beschäftigten gezielt ausgebaut werden. Dazu bedarf es innovativer Lehr- und Lernformate, die den speziellen interdisziplinären Anforderungen der Branche und der beteiligten Professionen gerecht werden.
Prof. Dr. habil. Manfred Cassens, wissenschaftlicher Direktor des ifgs, der das Treffen moderierte und federführender Initiator der Transfertagung ist, freute sich über den regen Austausch in der Expertinnen- und Expertengruppe: „Der fachliche Dialog mit unseren europäischen Partnerinnen und Partnern ist immer wieder sehr fruchtbar und konstruktiv. Die Ergebnisse unseres Treffens haben uns einen großen Schritt hin zu einem ausgereiften Projektkonzept gebracht“.
Support Forschung der FOM Hochschule | 25.02.2020
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