Zukunft der Arbeit – Schwerpunktgruppentreffen "Kompetenzen" am ipo
Der Forschungsschwerpunkt „Arbeit in der digitalisierten Welt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) greift das zentrale Ziel der Hightech-Strategie der Bundesregierung auf, Auswirkungen der digitalen Technologien auf Beschäftigung und Arbeitsmärkte, den Gesundheitsschutz sowie die Unternehmensorganisation zu betrachten und Lösungsansätze für das Arbeiten in der digitalen Welt zu entwickeln und zu verbreiten.

Im Rahmen des Dachprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ fördert das BMBF Forschungsprojekte, die anwendbare Lösungen finden, um Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten und auszubauen, Arbeit wirtschaftlich und sozialverträglich zu organisieren sowie die Produktions- und Dienstleistungsprozesse effizient zu gestalten. Die FOM ist mit den Projekten vLead und KODIMA an gleich zwei Verbundprojekten beteiligt.
Ziel des vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO geleiteten Projektes TransWork ist, Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeit zu analysieren, zu bewerten und Beispiele für die Gestaltung von guter Arbeit zielgruppengerecht aufzubereiten und zu transferieren. TransWork ist verantwortlich für eine übergeordnete Betrachtung der einzelnen im Rahmen des Dachprogramms geförderten Forschungsprojekte und deren wissenschaftliche Begleitung. Es unterstützt zudem den Ergebnistransfer in Wirtschaft und Wissenschaft. Durch eigenständige Forschungsleistungen und die Identifikation von Best Practices aus den Forschungsvorhaben trägt TransWork aktiv zur Bewältigung der oben genannten Herausforderungen bei.
Schwerpunktgruppentreffen sorgen dabei für eine Vernetzung zwischen geförderten Projekten. Gastgeber für das Schwerpunkttreffen zum Thema „ Kompetenzentwicklung“, das am 19. und 20.03.2019 am FOM Hochschulzentrum Hamburg stattfand, war das ipo Institut für Personal & Organisationsforschung der FOM. Neben den Partnern aus dem am ipo durchgeführten Projektes KODIMA beteiligten sich mit Vertretern der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, dem Fraunhofer IFF, der Universität Osnabrück, der Universität Kassel sowie der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover und anderen eine Reihe von Wissenschaftspartnern aus den geförderten Projekten an dem Treffen.
Aus allen beim Treffen vertretenen Projekten der Schwerpunktgruppe wurden die Zwischenergebnisse präsentierten und es wurden die weiteren gemeinsamen Aktivitäten geplant. Es freut mich, das wir an der FOM Gastgeber für derartige Treffen sein können und unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Diskurs eingebunden sind.
Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt KODIMA wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ (FKZ 02L15A312) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.
Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.
Das Verbundprojekt vLead wird im Rahmen des Förderprogramms „Zukunft der Arbeit“ als Teil des Dachprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ aus dem Bundeshaushalt, Einzelplan 30, Kapitel 3004, Titel 68324, Haushaltsjahr 2017, sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union (ESF), Förderperiode 2014-2020 finanziert (Förderkennzeichen: O2L15A082).
Dipl.-Ing- (FH) Christoph Hohoff | Vizekanzler Forschungsorganisation | 09.04.2019
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