Entrepreneurship-Forschung mehrfach international ausgezeichnet                     - FOM forscht

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Entrepreneurship-Forschung mehrfach international ausgezeichnet                    

In den vergangenen Monaten war der am  KompetenzCentrum für Entrepreneurship & Mittelstand (KCE) kooptierte Wissenschaftler Dr. Hartmut-Heinrich Meyer in der Entrepreneurshipforschung nicht nur sehr aktiv, sondern seine Arbeiten wurden auch mehrfach ausgezeichnet.

Bei der Vergabe des Best Paper Awards in Salerno (v.l.): Prof. Roberto Parente, Universität von Salerno; Dr. Hartmut Meyer, FOM Hochschule; Prof. Eddy Laveren, Universität Antwerpen (President Elect ECSB); Ayman Eltarabishy, Excutive President ICSB, Universität von Washington (Foto: FOM)

Im Juni wurde sein Wirken in der Entrepreneurship-Forschung auf der Weltkonferenz des International Council of Small Business in Taipeh, Taiwan, mit dem Presidential Award ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wurde für viele Jahre einer erfolgreichen Teilnahme an den ICSB-Weltkonferenzen mit einer Reihe von Konferenzbeiträgen vergeben.

Mit einem Best Paper Award auf der ersten internationalen Global Entrepreneurship Conference in Salerno, Italien, wurde seine Studie mit dem Titel: „Social entrepreneurship and the honourable businessman: Historical roots of social entrepreneurship in Germany and lessons for the future“ ausgezeichnet. Die Studie ist ein Vergleich der Leitbilder des Social Entrepreneurs und des ehrbaren Kaufmanns. Es wurden die Aspekte des ehrbaren Kaufmanns als Leitbild in der deutschen Wirtschaft anhand des Handelsgesetzbuches sowie soziale Marktwirtschaft mit dem Social Entrepreneur auf Grundlage der Entwicklung der Nachhaltigkeit verglichen. Hierzu wurde sowohl die historische Entwicklung betrachtet als auch die Konstrukte Unternehmerpersönlichkeit, Führung und Verhältnis zur Gesellschaft miteinander verglichen.

Die wichtigsten Erkenntnisse sind laut Dr. Meyer, dass der Social Entrepreneur sich in die Gesellschaft integriert, während sich der ehrbare Kaufmann auch als moralische Institution der Gesellschaft versteht und sich in exponierter Stellung sieht. Beide wollen der Gesellschaft zwar letztlich etwas zurückgeben, doch sei dies beim Social Entrepreneur ein stetiger Teil seines Geschäftsmodells, während der ehrbare Kaufmann einen Teil seines Vermögens eher zu einem späteren Zeitpunkt spende. Beiden gemein sei das Anstreben langfristiger Geschäftsbeziehungen anstelle schnellen Erfolgs.

Obwohl beide in ihren persönlichen Leitbildern Typen eines Kaufmanns vereinen, so Forscher Meyer weiter, prägen dennoch die Aspekte der Nachhaltigkeit stark das Bild des Social Entrepreneurs und somit dessen Selbstverständnis. „Hier liegt schon ein fundamentaler Unterschied. Der Social Entrepreneur nimmt zwar Teile des ehrbaren Kaufmanns auf, strebt jedoch ein anderes Verhältnis zur Gesellschaft an, das durch einen gegenseitigen Austausch geprägt ist.“ Genau diese Erkenntnis solle laut dem Wissenschaftler stärker in ein Marketing für das Unternehmertum integriert werden, da besonders ethische Werte in der Gesellschaft eine große Rolle spielen und somit auch die Entscheidung zum Unternehmertum positiv beeinflussen könne.

Social Entrepreneurship ist ein recht neues Feld in der Entrepreneurship-Forschung und die Auszeichnungen stärken besonders das internationale KCE-Netzwerk.

Zudem wurde die Arbeit von Dr. Meyer auch vom Institute for Small Business and Entrepreneurship (ISBE) bei dessen 41. Konferenz in Birmingham, Großbritannien, für einen Best Paper Award nominiert. Mit dem Beitrag: „Promotion of entrepreneurial activities by the entrepreneurial eco-system, a GEM Data Analysis between Germany and Slovakia” wurde das unternehmerische Umfeld in Deutschland und Slowakei untersucht. Ziel der Untersuchung ist die Fragestellung, ob das unternehmerische Umfeld auf die Bedürfnisse von Existenzgründern in innovationsbasierten Volkswirtschaften ausgerichtet ist. Im Ergebnis konnte festgestellt werden, dass die Qualität der Möglichkeiten eines Wissenstransfers und des Networkings entscheidender sind als beispielsweise öffentliche Beratungsangebote. Im Kern sei besonders die Seed-Phase im Gründungsgeschäft besser auszubauen, damit Existenzgründer ein Umfeld finden, um ihre Geschäftsidee weiterzuentwickeln und erfolgreich in den Markt einzuführen, so Dr. Meyer.

Ende Juni 2019 wird er die Mittelstandsdelegation beim Micro-, Small and Medium-sized Enterprises Day der Vereinten Nationen in New York City, USA, anführen. Und auch weiterhin ist er fester Partner der ICSB zur Organisation der Weltkonferenzen.

Dr. Hartmut-Heinrich Meyer lehrt unter anderem Rechnungswesen, Turnaround Management, Entrepreneurship, Führung und Nachhaltigkeit am FOM Hochschulzentrum Bremen und Hamburg.

Yasmin Lindner-Dehghan Manchadi M.A., Referentin Forschungskommunikation, 11.01.2018

 

 

 

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