Schlüsselressource Arbeitszeit: Wie Unternehmen und Mitarbeitende diese nachhaltig sichern können - FOM forscht

Deprecated: Die Funktion Elementor\DB::is_built_with_elementor ist seit Version 3.2.0 veraltet! Verwende stattdessen Plugin::$instance->documents->get( $post_id )->is_built_with_elementor(). in /var/www/fom-blog.de/www/wp-includes/functions.php on line 5379

Schlüsselressource Arbeitszeit: Wie Unternehmen und Mitarbeitende diese nachhaltig sichern können

Für Unternehmen ist in Zukunft die Arbeitszeit eine Schlüsselressource. Zur Sicherung des Personalvermögens sind gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen eine wichtige Voraussetzung.

Schlüsselressource Arbeitszeit (Foto: FOM)

Angesichts des bevorstehenden Fachkräftemangels, des sozialen Wertewandels und der Notwendigkeit einer gesunden Life-Kohärenz, also einer Lebensbalance, sind aus Sicht von Prof. Dr. phil. Ulrike Hellert Unternehmen gefordert, verstärkt flexible Arbeitszeitlösungen für ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen anzubieten und umzusetzen.

Professorin Hellert ist wissenschaftliche Direktorin des Instituts für Arbeit & Personal (iap) der FOM Hochschule und Geschäftsführerin eines Beratungsunternehmens. An der FOM Hochschule in Nürnberg lehrt sie Human Ressource, Wirtschaftspsychologie und Kompetenzmanagement.

In dem von ihr geleiteten und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekt vLead forscht sie zu virtuellen Arbeitsstrukturen und deren Beeinflussung durch die Kriterien Vertrauen und Zeitkompetenz. „Selbstbestimmte Arbeitszeitregelungen zählen in diesem Kontext zu den bedeutenden Einflussgrößen“, so die Wissenschaftlerin.

Ihr Werk mit dem Titel „Arbeitszeitmodelle der Zukunft“ ist nun bereits in zweiter Auflage erschienen. Darin erklärt sie wissenschaftlich fundiert die Gestaltungsmöglichkeiten durch Vertrauensarbeitszeit, Funktionszeit, Teilzeit und Telearbeit sowie flexible Arbeitszeitkonten. Zahlreiche Praxisbeispiele sollen dabei helfen, Zeitkompetenz aufzubauen und maßgeschneiderte Arbeitszeitmodelle umzusetzen.

„Hochflexible Arbeitszeiten gibt es nicht von der Stange! Erfolgreiche Arbeitszeitlösungen basieren auf rechtlichen Grundlagen und sind auf die jeweiligen betrieblichen Belange und individuellen Interessen ausgerichtet. Bei derzeit geforderter hoher Arbeitsflexibilität in Raum und Zeit sind vor allem vertrauensbasierte Arbeitszeitkonzepte zielführend“, so Professorin Hellert.

Zudem betont sie die Wichtigkeit für Beschäftigte, auf ihre eigene Gesundheit zu achten, Ruhezeiten und Ruhepausen zur Erholung zu nutzen, Aufgaben zu priorisieren und die unterschiedlichen Lebensbereiche gut zu synchronisieren. „Hierfür ist eine gute Zeitkompetenz unentbehrlich“, resümiert sie.

Yasmin Lindner-Dehghan Manchadi M.A., Referentin Forschungskommunikation, 29.10.2018 

 

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

3 × 1 =