Studie des ifid schließt Forschungslücke im Bereich Enterprise Architecture - FOM forscht

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Studie des ifid schließt Forschungslücke im Bereich Enterprise Architecture

Fabian Gampfer, ifid Insitut für IT-Management & Digitalisierung der FOM Hochschule (Foto: privat)

Entgegen häufiger Skepsis in der Fachliteratur, ob aus Metadaten wie Titel, Abstracts und Schlüsselwörter allein bedeutungsvolle Ergebnisse eruiert werden können, konnten Fabian Gampfer, Andreas Jürgens und Prof. Dr. Rüdiger Buchkremer vom ifid Insitut für IT-Management & Digitalisierung der FOM Hochschule und Markus Müller vom Schweizer Unternehmen ABB Information Systems mit einer Studie den Nachweis erbringen, dass es funktionieren kann. Wichtig dabei sei, dass der methodische Ansatz sinnvoll konzipiert werde.

Andreas Jürgens, ifid Insitut für IT-Management & Digitalisierung (Foto: FOM)

Unter dem Studientitel „Past, Current and Future Trends in Enterprise Architecture – A View beyond the Horizon” arbeiteten sie zudem heraus, wie sich das Themengebiet entwickelt hat und welche aktuellen Herausforderungen es gibt.

Prof. Dr. Rüdiger Buchkremer, stellvertr. Direktor am ifid Insitut für IT-Management & Digitalisierung (Foto: FOM)

„Mithilfe von Methoden aus dem Spektrum der künstlichen Intelligenz haben wir rund 4000 wissenschaftliche Fachartikel zu ‚Enterprise Architecture‘ (EA) analysiert und damit die weltweit erste ganzheitliche Übersicht zu diesem wichtigen Themengebiet erstellt. EA beschreibt, wie Unternehmen das immer komplizierter werdende Spektrum aus Prozessen und der zugehörigen IT-Architektur managen können“, sagt Fabian Gampfer.

Zusätzlich zu bereits bekannten Erkenntnissen konnten sie neue Forschungsgebiete, wie z. B. die Anwendung von Komplexitätstheorien, ausmachen und Empfehlungen für zukünftige Forschungsgebiete machen. Sie stellten die Trends dar, die aktuelle Forschung zu dem Themengebiet beeinflussen. „Die Forschung zu Enterprise Architecture wird in naher Zukunft vor allem durch die Trends Cloud Computing, Sustainability und Internet of Things geprägt“, ergänzt Andreas Jürgens.

Außerdem war eine erhebliche Diskrepanz zwischen der aktuellen Einschätzung des Themengebiets in der Praxis und der Wissenschaft identifizierbar. Aus diesem Grund halten die Wissenschaftler zukünftig einen Austausch zwischen Forschung und Praxis für besonders wichtig.

„Fachliteratur kann mit Methoden der künstlichen Intelligenz sinnvoll analysiert werden. Das Fachgebiet EA hat sich im letzten Jahrzehnt sehr dynamisch entwickelt und und bleibt auch in der nahen Zukunft relevant für Forschung und Praxis“, resümiert Prof. Dr. Rüdiger Buchkremer.

Hier gelangen Sie zur Studie, die demnächst im international angesehenen Fachjournal „Computers in Industry“ veröffentlicht wird.

Yasmin Lindner-Dehghan Manchadi, Referentin Forschungskommunikation, 24.04.2018

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