„Quantitative Praxisforschung muss besonders präzise sein!“ - FOM forscht

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„Quantitative Praxisforschung muss besonders präzise sein!“

Wie wirken innerbetriebliche Bildungsangebote? Welche berufsbezogenen Kompetenzen lassen sich identifizieren? Arbeitsplatzorientierte Bildungsangebote lassen sich zielgruppenspezifisch und wirksam im Arbeitgeber- und Arbeitnehmerinteresse umsetzen.

Methodischer Ansatz des Kompetenz-Evaluationsinstruments von Dr. Dennis Klinkhammer und Kollegen

Im Rahmen der Längsschnittstudie „Arbeitsplatzbezogene Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener (ABAG2)“ wurden 400 Teilnehmende aus zwölf Betrieben befragt. Dabei maßen die Forscher mittels eines statistisch besonders robust konzipierten Kompetenz-Evaluationsinstruments die Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz. Ziel war die Messung kompetenzbezogener Effekte der innerbetrieblichen Grundbildung bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.

Beteiligt an der Studie sind Prof. Dr. Michael Schemmann, Dipl.-Päd. Julia Koller, Carolin Radtke M.A. und Eva Katinka Hahnrath M.A. der Professur für Erwachsenenbildung/Weiterbildung der Universität zu Köln sowie Dr. Dennis Klinkhammer, seit 1. März hauptberuflich Lehrender an der FOM Hochschule. Ebenso maßgeblich beteiligt ist die Lernende Region Netzwerk Köln (LRNK), welche gezielt Trainerinnen und Trainer für die innerbetriebliche Bildung beisteuert.

Das verwendete Kompetenz-Evaluationsinstrument bestätigt dabei erstmals explorativ die berufsbezogenen Kompetenzprofile auf Arbeitnehmerseite, die sich jeweils aus Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz zusammensetzen. Dadurch können die berufsbezogenen Kompetenzprofile von  Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in unterschiedlichen Branchen besser identifiziert und nachhaltig geschärft werden.

Dr. Klinkhammer war im Rahmen der Instrumentenentwicklung insbesondere für die Methoden und Statistik verantwortlich und betont: „Bei heterogenen Zielgruppen in einem sensiblen Forschungskontext kommt es insbesondere auf die Präzision der verwendeten Erhebungsinstrumente an.“ Er plant nun, das Kompetenz-Evaluationsmodell branchenspezifisch anzupassen und weiterzuentwickeln und stellt es bereits in seinen Vorlesungen zur quantitativen Forschung und Statistik vor. „Es ist bei den Studierenden aufgrund seines hohen Praxisbezugs sehr beliebt“, ergänzt der Wissenschaftler.

Im Rahmen des wissenschaftlichen Symposiums mit dem passenden Titel „Arbeitsplatzbezogene Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener (ABAG2)“ stellte er das Kompetenz-Evaluationsinstrument und die Effekte der Teilnahme an Grundbildungsangeboten im März vor. Zu den Teilnehmenden des Symposiums an der Universität zu Köln gehörten vor allem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Kompetenz-, Grundbildungs- und Alphabetisierungsforschung sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Praxis. Das vorgestellte Instrument wurde auch hier sehr gut aufgenommen.

Yasmin Lindner-Dehghan Manchadi, Rerefentin Forschungskommunikation

10.04.2018

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