FinTech im Mittelstand, Hedging und Unternehmensnachfolgen sind die Themen auf dem 3. Finanz-Forum Berlin - FOM forscht

Deprecated: Die Funktion Elementor\DB::is_built_with_elementor ist seit Version 3.2.0 veraltet! Verwende stattdessen Plugin::$instance->documents->get( $post_id )->is_built_with_elementor(). in /var/www/fom-blog.de/www/wp-includes/functions.php on line 5379

FinTech im Mittelstand, Hedging und Unternehmensnachfolgen sind die Themen auf dem 3. Finanz-Forum Berlin

Am 8. Mai 2018 treffen sich bereits zum 3. Mal Lehrende und Master-Studierende aus den Bereichen Finance & Accounting und Wirtschaftspsychologie sowie weitere an aktuellen Finanzthemen Interessierte. Auch Bachelor-Studierende können sich hier schon einmal einen Einblick verschaffen, wie es für sie inhaltlich im nebenberuflichen Studium weitergehen könnte. Ziel der kostenfreien Veranstaltung ist, den Studierenden einen Einblick in aktuelle Forschungsthemen und Entwicklungen zu vermitteln. Um 18 Uhr startet die Veranstaltung an der FOM Hochschule in Berlin.

Prof. Dr. Carsten Kruppe (Foto: FOM)

„Die Finanzforschung ist umfangreich und komplex, da ist es hilfreich, wenn man an die Hand genommen und durch die Bereiche geführt wird. Vor allem möchten wir unseren Master-Studierenden, den Wissenschaftlern und Experten von morgen, Inspiration im Hinblick auf mögliche Master-Arbeitsthemen bieten“, sagt Carsten Kruppe, Professor für Finance an der FOM.

Professor Alexander Zureck vom isf Institute for Strategic Finance der FOM startet mit der Vorstellung des Bloomberg Terminals. Das ist ein Computersystem, das Recherchen zu Daten des Finanzmarkts ermöglicht. Anschließend gibt er einen Überblick über das berufsbegleitende Promotionsprogramm, das die spanische Universidad de Cátolica de Murcia (UCAM) gemeinsam mit der FOM Hochschule ins Leben gerufen hat.

Nick Dimler, Professor an der FOM, stellt in seinem Fachvortrag das Projekt „Mittelstandsinitiative FinTech“ vor. Die Digitalisierungswelle hat inzwischen auch den Finanzsektor voll erfasst. Mit den sogenannten „FinTechs“, die technologisch innovative Finanzinstrumente und Finanzdienstleistungen entwickeln und anbieten, bringt sie neue Wettbewerber für Banken hervor.

Der deutsche Mittelstand ist hinsichtlich dieser neuen Player bisher noch zurückhaltend. Potenzielle Vorteile digitaler Finanzdienstleister werden deshalb zu selten genutzt. Ziel des Projekts „Mittelstandsinitiative FinTech“ ist herauszufinden, warum die meisten mittelständischen Unternehmen in Bezug auf die Dienstleistungen von FinTechs zurückhaltend agieren. Zudem soll herausgearbeitet werden, welche FinTech-Lösungen für welche Finanzierungssituationen besonders geeignet erscheinen.

Franziska Wiegand, FOM Master-Absolventin, befasst sich in ihrem Vortrag mit dem Einfluss von Hedging auf die Prognosequalität von Analysten. Sie geht der Frage nach, inwieweit der Einsatz von Hedging einen Einfluss auf die Qualität von Analystenprognosen besitzt. Grundsätzlich reduzieren Finanzanalysten durch ihre Tätigkeit etwaige Informationsasymmetrien zwischen Kapitalmarktteilnehmern und steigern somit die Effizienz eines Kapitalmarktes. Dabei gilt: je höher die Qualität ihrer Prognosen ist, desto geringer fallen die Risikoprämien der Investoren aus. Frau Wiegand zeigt anhand einer empirischen Untersuchung am Beispiel der Luftverkehrsindustrie, wie sich das Hedging von Rohstoffpreisrisiken auf die Genauigkeit der Ergebnisprognosen von Finanzanalysten auswirkt.

Prof. Dr. Holger Wassermann, wissenschaftlicher Leiter am KompetenzCentrum für Entrepreneurship & Mittelstand (KCE) und Professor an der FOM Hochschule, Prof. Dr. Sascha Frohwerk, ebenfalls Professor der FOM, und Prof. Dr. Carsten Kruppe befassen sich mit einer empirischen Studie zu Unternehmensnachfolgen. Da der Mittelstand durch die Einheit von Eigentum und Leitung gekennzeichnet ist, stellt die Übergabe des Unternehmens an einen geeigneten Nachfolger eine fundamentale Herausforderung dar. In den Prozess der Unternehmensnachfolge sind häufig Bürgschaftsbanken eingebunden, von denen jede Einzelne auf diese Weise zwar eine breite, allerdings nur regionale Datenbasis besitzt. In Zusammenarbeit mit dem Verband der Bürgschaftsbanken führt das KCE nun eine Studie zum Nachfolgegeschehen in den vertretenen Bundesländern durch, in dem die einzelnen Datenbanken zusammengefasst werden und somit auch überregionale Erkenntnisse liefern können.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen nimmt Maria Behrendt gerne unter maria.behrendt@fom.de entgegen.

Yasmin Lindner-Dehghan Manchadi, Referentin Forschungskommunikation 

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

zwei × 1 =