Arbeit in der digitalisierten Welt - Forschungsergebnisse online
26.02.2018 – Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) analysiert die Auswirkungen der Digitalisierung und die Folgen des technologischen Fortschritts auf die Arbeitswelt. Dabei geht es unter anderem um die Frage, welche Qualifikationen künftig gefragt sein werden.
Das IAB hat dazu aktuell eine Infoplattform im Internet eröffnet, das Publikationen und Projekte von IAB-Autorinnen und -Autoren gebündelt zur Verfügung stellt.
Das Projekt e-COMMA befasst sich mit der Frage, welche Qualifikationen im Bereich e- Commerce und Onlinemarketing auf europäischer Ebene zukünftig benötigt werden. Dazu wurden Tätigkeitsprofile von Mitarbeitern kleiner und mittelständischer Unternehmen in diesen Bereichen erfasst und beschrieben. Die Erfassung der Tätigkeitsprofile orientiert sich an dem europäischen e-Kompetenzrahmen (EN 16234-1:2016). Mit Hilfe dieser internationalen Norm können die relevanten Kompetenzen für IKT-Fach- und Führungskräfte präzise dargestellt werden. Die Orientierung am europäischen e-Kompetenzrahmen unterstützt das gegenseitige Verständnis in Bezug auf Kompetenzen in der digitalisierten Arbeitswelt. Der e-Kompetenzrahmen liefert eine gemeinsame Sprache, die die e-Kompetenzen europaweit vergleichbar macht und so die internationale Mobilität von Arbeitnehmern fördert.
Auf Basis der im Projekt entwickelten Tätigkeitsprofile wurden Trainings entwickelt, die Online-Kurse und Face-to-Face-Sessions kombinieren. Das Trainingskonzept wird im April 2018 in Breslau mit Teilnehmern aus verschiedenen europäischen Ländern pilotiert.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auch unter e-comma.eu, für Informationen zum Pilot-Training können Sie sich direkt an Johanna Gelberg wenden (johanna.gelberg@fom.de).
Das Projekt e-COMMA wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Diese Publikation spiegelt nur die Ansichten der Verfasserin wider, die Kommission kann nicht für die Verwendung der darin enthaltenen Informationen verantwortlich gemacht werden.
Johanna Gelberg, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt e-COMMA
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