Startschuss für das Forschungsprojekt ADINA: Lager-, Kommissionierungs- und Umschlagprozesse ergonomisch gestalten

04.08.2017 – Waren entgegen nehmen, ins Lager bringen, einsortieren und später für den Weitertransport vorbereiten: Kommissionierungs- und Umschlagprozesse sind mit umfangreichen Bück- und Hebevorgängen verbunden – und damit alles andere als ergonomisch. Die Frage, wie diese Arbeit durch Automatisierung erleichtert und gleichzeitig attraktiver gestaltet werden kann, steht im Zentrum eines Forschungsprojektes, das im Juli 2017 an der FOM Hochschule gestartet ist. Der Name: ADINA oder Automatisierungstechnik und Ergonomieunterstützung für innovative Kommissionier- und Umschlagkonzepte der Logistik in Nordrhein-Westfalen.
Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes NRW. Als Partner eingebunden sind neben dem ild Institut für Logistik- & Dienstleistungsmanagement der FOM Hochschule: Fiege Logistik, das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, Bohnen Logistik, das Zentrum für Logistik & Verkehr der Universität Duisburg-Essen sowie die EJOT Holding. „Gemeinsam wollen wir Automatisierungs- und Ergonomieunterstützungslösungen für Umschlagprozesse pilotieren und anpassen“, umschreibt ADINA-Leiter Prof. Dr. Thomas Hanke die Zielsetzung des Projektes. „Dazu gehört in einem ersten Schritt eine Bestandsaufnahme, anschließend entwickeln wir neue Anwendungstechniken und Instrumente.“ Denkbar seien beispielsweise ein automatisierter Niveauausgleich und Palettenwendegeräte bei der Kommissionierung sowie der Einsatz von stationären und mobilen Hebehilfen.
Hintergrund des Projektes: der drohende Fachkräftemangel. „In NRW sind aktuell 284.000 Beschäftigte in Lager-, Kommissionier- und Umschlageprozessen eingebunden“, so Prof. Dr. Hanke. „Dank demografischem Wandel steigt ihr Durchschnittsalter, so dass sowohl mit körperlichen Einschränkungen als auch mit einer Personallücke zu rechnen ist. Im Rahmen von ADINA wollen wir dazu beitragen, dass die aktuell Beschäftigten ihren Job länger ausüben können und gleichzeitig Nachwuchskräfte motiviert werden, in diesen Bereich einzusteigen.“
Stefanie Bergel, Referentin Forschungskommunikation
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