Forschung und Innovation: Weiterentwicklung der Kooperation zwischen EU und China - FOM forscht

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Forschung und Innovation: Weiterentwicklung der Kooperation zwischen EU und China

Gruppenbild zur DigiTrans-Konferenz in Taiyuan

22.06.2017 – Deutschland und China haben 2014 vereinbart, ihre Zusammenarbeit in Forschung und Innovation im Rahmen einer strategischen Partnerschaft zu stärken. Etwa 20 Millionen Euro fließen seitdem jährlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in die Umsetzung dieses Zieles ein. Anfang Juni 2017 haben die Partner im Rahmen des 3. EU-China Innovation Co-operation Dialogue die Umsetzung neuer „Leuchttürme“ in Forschung und Innovation beschlossen. Sie sollen zukünftig im Rahmen des EU-Förderprogramms Horizont 2020 gefördert werden. Unter anderem sollen dabei die Themenfelder Umwelt, nachhaltige Urbanisierung und Transport adressiert werden. Von 2018 bis 2020 wird China jährlich eine Förderung in Höhe von ca. 25 Millionen Euro für chinesischer Partner in Horizont 2020 zur Verfügung stellen. Die EU-Kommission rechnet damit, ihre bisherige jährliche Förderung der Organisationen aus der EU mit chinesischen Partnern in Horizont 2020-Projekten beizubehalten.

Auch die FOM Hochschule hat ihre Forschungsaktivitäten mit chinesischen Hochschulpartnern in den vergangenen Jahren konsequent ausgebaut – und zwar unter dem Dach der German-Sino School of Business & Technology. Ein Beispiel: Im Rahmen des von Prof. Dr. Andreas Oberheitmann geleiteten und vom BMBF geförderten Projektes DigiTrans CD – Chinesisch-Deutsche Beiträge zur digitalen Transformation sind im Februar dieses Jahres Themen wie die Nachhaltigkeit der Urbanisierung in ausgewählten Regionen im Rahmen von vier Konferenzen an chinesischen Hochschulen diskutiert worden. Für das laufende Jahr sind weitere Konferenzen und Delegationsbesuche sowie gemeinsame Publikationen geplant. Im Oktober beispielsweise wird eine Tagung an der Shanxi University of Finance & Economics zum Thema „Implikationen des Strukturwandels – ein Vergleich der Regionen Shanxi und Essen“ (Arbeitstitel) stattfinden – finanziert durch die BCW-Stiftung.

Hintergrund der guten Zusammenarbeit: Seit mehr als 10 Jahren ist die FOM in China aktiv und führt dort mit renommierten Partnerhochschulen Kooperationsstudiengänge mit Bachelor- und Master-Abschluss durch. Auf dem Campus der Shanxi University of Finance & Economics in Taiyuan und der Shandong Agricultural University in Taian finden die Studierenden eine moderne Ausstattung und optimale Studienbedingungen vor.

Dipl.-Ing. (FH) Christoph Hohoff, Leiter des Bereichs Support Forschung an der FOM

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