Erasmus+ Jahrestagung in Heidelberg: Was sind aktuelle und zukünftige europäische Werte? - FOM forscht

Erasmus+ Jahrestagung in Heidelberg: Was sind aktuelle und zukünftige europäische Werte?

06.06.2017 – 30 Jahre Erasmus – so lautete das Motto, unter dem am 1. und 2. Juni die Erasmus+ Jahrestagung in Heidelberg stattfand. Es war also an der Zeit, einmal zurückzublicken auf die Anfänge des Programms und die Entwicklung in den vergangenen Jahren, sowie einen Blick in die Zukunft zu werfen. Interessante Vorträge von Personen, die von Anfang an dabei waren (z.B. der Leiter des Erasmus-Büros der Europäischen Kommission 1987-92 und ehemalige Koordinator von EU-Bildungsprogrammen: Alan Smith) und ein multimedialer Rückblick ermöglichten einen sehr guten Einblick in die Hintergründe, die Entwicklung, die einzelnen Bereiche und in neue Erwartungen an ein Nachfolgeprogramm.

Schwerpunkte der Tagung waren die aktuelle politische Entwicklung in Europa sowie die Frage nach aktuellen und zukünftigen europäischen Werten. Dieses Thema war Bestandteil von jedem Vortrag und zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Tagung. Besonders die Herausforderungen, die in der vergangenen Zeit entstanden sind – wie der Brexit und die weitere Zusammenarbeit mit dem Vereinigten Königreich oder die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der Türkei –, sind wichtig für die Zukunft des Erasmus+ Programms. Diese Aspekte machten deutlich, dass ein Nachfolgeprogramm von Erasmus+ vor allem durch Flexibilität gekennzeichnet sein sollte, die eine Anpassung des Programms an sich stetig wandelnde politische und gesellschaftliche Entwicklungen in Europa vereinfachen soll.

Die verschiedenen Workshops, die am 2. Juni angeboten wurden, boten eine gute Möglichkeit, um in kleinen Gruppen über aktuelle Themen, Herausforderungen und Entwicklungen zu sprechen. Auch hier war die Zukunft des Erasmus+ Programms ein wesentlicher Aspekt.

30 Jahre Erasmus an einem Wochenende wurden durch das hervorragende Wetter und die traumhafte Kulisse in Heidelberg zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Ines Scholten, M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Arteria Danubia

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