Rückblick auf den International Evening in München: „Man sollte seinen Horizont erweitern“ - FOM forscht

Rückblick auf den International Evening in München: „Man sollte seinen Horizont erweitern“

Claudia Ehret und Fe Linder (r.) berichteten beim International Evening an der FOM in München über ihre Erasmus-Erfahrungen.

15.05.2017 – Was heißt es, mit Erasmus+ ins Ausland zu gehen? Welcher Orga-Kram ist im Vorfeld zu erledigen? Und warum lohnt sich der Aufenthalt an einer europäischen Hochschule nicht nur mit Blick auf das Studium? Beim International Evening am 10. Mai an der FOM in München hat Fe Linder ausführlich über ihre Erfahrungen als Erasmus-Studentin an der Audencia School of Management in Nantes berichtet. Im Interview lässt die FOM Absolventin wichtige Punkte nochmal Revue passieren…

Wie sind Sie auf Erasmus+ aufmerksam geworden?

Fe Linder: Generell bin ich durch eine Freundin, die an einer anderen Hochschule studiert, auf Erasmus+ aufmerksam geworden. Daraufhin habe ich mich auf der FOM Internetseite über die Angebote bei uns informiert.

Wie sah das Unterstützungsangebot der FOM aus?

Fe Linder: Mandy Georgi vom International Office hat den Großteil der Organisation übernommen und mich sehr gut unterstützt. Um die Anmeldung an der Partnerhochschule und den Antrag für den Erasmus-Zuschuss musste ich mich beispielsweise kaum kümmern.

Wo haben Sie wie lange und was studiert?

Fe Linder: Ein Semester bzw. vier Monate an der Audencia School of Management im französischen Nantes. Ich habe am sogenannten Grand École Programme teilgenommen. Das sind Kurse auf Bachelor-Niveau, die ich selbst wählen konnte. Zum Beispiel Financial Analysis, HR, Change Management, Controlling, Marketing.

Was haben Sie aus dieser Zeit mitgenommen?

Fe Linder: Dass man seinen Horizont immer erweitern sollte. Außerdem habe ich viele Freunde gefunden. In Nantes waren Studierende aus allen Ländern vertreten. Durch sie waren die Welt und all ihre Kulturen plötzlich viel spannender und interessanter.

Blick auf Nantes (Foto: Fe Linder)

Was waren die größten organisatorischen Hürden auf dem Weg zum Auslandsaufenthalt?

Fe Linder: Das sogenannte Learning Agreement. In diesem Dokument wird vereinbart, welche Prüfungsleistungen im Ausland auf Kurse in Deutschland angerechnet werden können. Aber dank der Hilfe durch die FOM Studienberatung und Frau Georgi war auch das zu schaffen. Man sollte damit nur frühzeitig beginnen, um ggf. noch Änderungen beantragen zu können.

Auch die Wohnungssuche von zu Hause aus war nicht ganz einfach und hat mich einiges an Zeit gekostet. Am Ende bin ich in einem Studentenwohnheim gelandet und war sehr glücklich damit, mein eigenes Apartment zu haben und gleichzeitig mit vielen anderen Erasmus-Studierenden im gleichen Haus zu wohnen.

Das Studium an der FOM läuft in der Regel ausbildungs- oder berufsbegleitend ab. Welche Regelung haben Sie für den Auslandsaufenthalt mit Ihrem Arbeitgeber getroffen?

Fe Linder: Mein Arbeitsvertrag ist mit Beginn meines Auslandssemesters ausgelaufen, daher hatte ich diesbezüglich nichts zu organisieren.

Würden Sie einen Auslandsaufenthalt via Erasmus+ Ihren Mitstudierenden empfehlen?

Fe Linder: Auf jeden Fall! Auf keine andere Weise hat man so eine tolle Möglichkeit, in eine fremde Stadt zu ziehen und sich in kürzester Zeit zu Hause zu fühlen.

Wer ebenfalls Interesse an einem Auslandsaufenthalt mit Erasmus+ hat, sollte sich den 19. September oder den 10. Oktober vormerken. Dann findet der International Evening an der FOM Düsseldorf bzw. der FOM Essen statt. In der Zwischenzeit helfen aber auch die Kolleginnen aus dem International Office gerne weiter.

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