Employer Branding Awards 2017: Prof. Dr. Anja Seng hielt Laudatio in der Kategorie Schülermarketing - FOM forscht

Employer Branding Awards 2017: Prof. Dr. Anja Seng hielt Laudatio in der Kategorie Schülermarketing

Prof. Dr. Anja Seng während ihrer Laudatio in der Kategorie „Schülermarketing“ (Copyright: jakobhoff.com)

 

17.05.2017 – „In Zeiten des Fachkräftemangels müssen Unternehmen den potenziellen Nachwuchs bereits in der Schule auf sich aufmerksam machen“, betont Prof. Dr. Anja Seng. „Wie das in der Praxis gelingen kann, haben die Gewinner des diesjährigen Employer Branding Awards sehr schön vorgemacht.“ Die Sprecherin des FOM Hochschulbereichs Duales Studium saß wie in den vergangenen Jahren in der Jury für diese vom Forschungsinstitut Trendence vergebenen Preise. Mit Blick auf ihre „Zielgruppe“ – (Fach-)Abiturient*innen, die eine betriebliche Ausbildung, ein Traineeprogramm oder ein Praktikum mit einem Bachelor-Studium verbinden wollen – hielt sie die Laudatio in der Kategorie Schülermarketing.

Dabei stellte die FOM Professorin heraus: „Wenn es um die Berufsorientierung geht, wünschen sich Schüler*innen von den Unternehmen sowohl authentische Einblicke in ihre zukünftigen Aufgaben als auch eine Kommunikation auf Augenhöhe. Die Award-Gewinner scheinen hier einiges richtig gemacht zu haben…“ Auf Platz drei landete die Polizei Bayern, gefolgt von der Bundeswehr. Die Spitzenposition sicherte sich die Deutsche Bahn. „Der Ansatz des Unternehmens zeichnet sich durch eine hervorragende Zielgruppenansprache und eine bemerkenswerte Kanalvielfalt aus“, bewertete Prof. Dr. Seng. „Über einen Online Job Profiler haben die Schüler*innen beispielsweise Gelegenheit, ihre eigenen Stärken besser zu verstehen und daraus auf passende Ausbildungswege zu kommen. In einer weiteren Kampagne wurden relevante Influencer für die Zielgruppe adressiert: die Eltern.“

Als FOM Rektoratsbeauftragte für Diversity Management war natürlich auch die Verleihung in der Kategorie Diversity von besonderem Interesse für sie. Hier hatte Bosch die Nase vorn. Der zweite und dritte Platz gingen an die Bundeswehr und die Deutsche Bahn. „In dieser Kategorie werden Arbeitgeber ausgezeichnet, die mit klugen Maßnahmen die Chancengleichheit im Unternehmen wahren und auch junge Talente davon überzeugen, dass alle gleichermaßen gute Chancen auf Job und Karriere im Unternehmen haben – unabhängig von Geschlecht, Nationalität oder Handicap“, so Prof. Dr. Seng. „Bosch nutzt beispielsweise verschiedene Ebene, um Diversity als Erfolgsfaktor im Kontext einer offenen und wertschätzenden Arbeitskultur zu platzieren. Darunter Partizipationsformate für Führungskräfte und Mitarbeitende sowie die Möglichkeit, Arbeitszeit und -ort flexibel zu gestalten.“

Stefanie Bergel, Referentin Forschungskommunikation

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