FlexLabplus-Workshop: Versuche zu 3D-Druck in den MINT-Unterricht einbauen
26.01.2017 – Rollenwechsel beim FlexLabplus-Workshop Ende Januar in Bottrop: Die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer hatten Gelegenheit, sich dem Thema 3D-Druck aus Schülerperspektive zu nähern und u.a. selbstgestaltete Gegenstände wie Schlüsselanhänger auszudrucken. Das Interesse war so groß, dass aus den veranschlagten 2,5 über 3 Stunden wurden. Dazu trug sicherlich auch der Veranstaltungsort bei: das FabLab der Hochschule Ruhr West mit seinem Inventar aus Virtual-Reality-Technik, Studio-Ausstattung und mechanischen wie elektrotechnischen Gerätschaften.
Gestaltet wurde der Workshop von Tommy Schafran (wissenschaftlicher Mitarbeiter des KCQ KompetenzCentrum für industrielle Entwicklung & Qualifikation der FOM Hochschule) und Marcel Kellner (Hochschule Ruhr West). Die beiden gaben zunächst eine Einführung in den 3D-Druck – inklusive praktischer Beispiele – und gingen der Frage nach, wie sich 3D-Druck in den MINT-Unterricht einbauen lässt. Anschließend erklärte Tommy Schafran den Lehrerinnen und Lehrern vom Leibniz-Gymnasium Essen und von der Gesamtschule Bockmühle, was es mit FlexLabplus auf sich hat. „Zielsetzung des Projektes ist es, mobile Experimentiersets für den Einsatz in der Sekundarstufe II zu entwickeln“, so der wissenschaftliche Mitarbeiter des KCQ. „Diese Sets enthalten neben technischen Komponenten wie Werkstoffproben, Prüfwerkzeugen und Druckern auch didaktische Materialien wie Arbeitsblätter oder Kopiervorlagen. Dadurch können Versuche zu 3D-Druck und neuen Werkstoffen ohne größere Vorbereitungszeit direkt im Klassenzimmer durchgeführt werden.“ Ein ähnlicher Workshop wird am 6. Februar 2017 in Unna stattfinden.
Hinter dem Projekt stehen die FOM Hochschule als Partnerin des zdi-Zentrums MINT-Netzwerk Essen sowie das zdi-Netzwerk Perspektive Technik im Kreis Unna und die Hochschule RuhrWest als Partnerin des zdi-Zentrums mint4u Bottrop. Gefördert wird das Ganze im Rahmen des Förderprogramms EFRE-zdi II vom NRW-Wissenschaftsministerium und dem NRW-Wirtschaftsministerium.
Stefanie Bergel, Referentin Forschungskommunikation
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