Traumberuf Professorin – Großes Interesse bei Informationsforum - FOM forscht

Traumberuf Professorin – Großes Interesse bei Informationsforum

Podiumsdiskussion rund um den persönlichen Karriereweg mit Prof. Dr. Ulrike Schwegler, Dr. Zenobia Frosch, Dipl.-Psych. Sarah Kern und Prof. Dr. Cornelia Heinisch (Foto: FOM)
Podiumsdiskussion rund um den persönlichen Karriereweg mit Prof. Dr. Ulrike Schwegler, Dr. Zenobia Frosch, Dipl.-Psych. Sarah Kern und Prof. Dr. Cornelia Heinisch (Foto: FOM)

05.10.2016 – Hochschulkarriere als persönliche Perspektive – das war jetzt Thema bei einem Forum am FOM Hochschulzentrum Stuttgart. Rund 25 Teilnehmerinnen informierten sich dort über die Karriereperspektiven einer Professur. In diesem Rahmen stießen insbesondere die persönlichen Erfahrungsberichte von FOM-Lehrenden auf positive Resonanz.

Als größte private Hochschule in Deutschland setzt sich die FOM mit dieser Veranstaltung und weiteren Aktivitäten dafür ein, mehr Frauen für den Beruf in der Hochschullehre zu begeistern. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Ulrike Schwegler, wissenschaftliche Gesamtstudienleitung der FOM Stuttgart, zeigte Prof. Dr. Ingrid Eumann, stellvertretende Kanzlerin der FOM, in einem Vortrag zunächst die fachlichen Voraussetzungen auf, die notwendig sind, um hauptberuflich als Professorin an der FOM tätig zu sein.

Im Anschluss ging es um die Frage, was der Beruf einer Professorin mit sich bringt, wie der Arbeitsalltag aussieht und welche Wege sowie Motivationen dorthin führen. Im Gespräch mit Prof. Dr. Schwegler berichteten Prof. Dr. Cornelia Heinisch, Professorin für Wirtschaftsinformatik, Dr. Zenobia Frosch, Lehrende für die Professur Gesundheits- und Sozialmanagement insbesondere Pflegemanagement, und Dipl.-Psych. Sarah Kern, Lehrbeauftragte für Wirtschaftspsychologie, über ihre persönlichen Erfahrungen und motivierten für den Karriereweg. „Ich bin seit 2012 als Professorin an der FOM Stuttgart tätig und schätze von Beginn an die Unterstützung seitens der Hochschule“, sagte Prof. Dr. Heinisch. „Trotz straffer Zeitpläne ist es so für mich möglich, Beruf und Familienleben unter einen Hut zu bekommen“.

Dr. Frosch ist seit diesem Wintersemester hauptberuflich als Lehrende an der FOM und hat bis zu diesem Punkt viele Hürden überwunden: „Unter allen Kriterien, die zur Berufung auf eine Professur erforderlich sind, stellten mich die wissenschaftlichen Publikationen vor eine der größten Herausforderungen“, erklärt Dr. Frosch. „Ich war in der Position als Pflegedirektorin im Management tätig – da ist es ein großer Schritt, sich von den Niederungen des Arbeitsalltages parallel mit der wissenschaftlichen Publikation zu befassen. Ich habe diese Aufgabe jetzt erfolgreich gemeistert. Mein Ziel hatte ich fest im Blick.“

Über ihre Erfahrungen als Lehrbeauftragte an der FOM berichtete Kern: „Ich schätze vor allem das hohe Maß an Eigeninitiative und Motivation, das die berufsbegleitenden Studierenden mitbringen.“

Im Rahmen eines World Café hatten die Teilnehmerinnen im zweiten Teil der Veranstaltung die Möglichkeit, sich mit den Expertinnen zu den Themen Berufungsprozess, Lehre sowie Forschung auszutauschen und die Gelegenheit zum Netzwerken.

Lorina Kraus, Pressereferentin

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