Business Process Management trifft Gesundheitswesen - FOM forscht

Business Process Management trifft Gesundheitswesen

10.10.2016 – Prozesse beschleunigen und dabei gleichzeitig einfacher und transparenter gestalten. Das ist angesichts aktueller Herausforderungen im Gesundheitswesen die Zielsetzung vieler Krankenhäuser. Welche Unterstützung Tools und Lösungen aus dem Business Process Management dabei bieten, steht im Zentrum des 3. Process Solutions Day im Gesundheitswesen am 2. Dezember 2016 in Düsseldorf. Auf der ReferentInnenliste sind auch zwei FOM-Experten zu finden: Prof. Dr. Thomas Russack und Prof. Dr. Rüdiger Buchkremer.

„Wie gut sind Sie wirklich? Den realen Abläufen in Ihrem Haus mit Process Mining auf der Spur“ lautet der Vortragstitel von Prof. Dr. Russack. „Hinter Process Mining verbirgt sich eine Methode, mit der – auf Basis der in Prozessen erzeugten elektronischen Daten – reale Abläufe und Interaktionen identifiziert, überprüft und verbessert werden können“, erläuterte der Fachmann für Prozessmanagement. „Ich beleuchte Anwendungsbeispiele aus Krankenhäusern und nehme dabei sowohl Chancen als auch Risiken ins Visier.“ Darüber hinaus beurteilt er die Relevanz des Themas und stellt verschiedene Handlungsoptionen vor.

Big-Data-Analysen von Patientenmeinungen und Qualitätsberichten im Krankenhaus bilden den Kern des Vortrags von Prof. Dr. Buchkremer. „Die Einrichtungen können auf riesige Datenmengen wie Patientenmeinungen oder geprüfte Qualitätsberichte zugreifen, die ihnen helfen können, ihre Arbeit zu verbessern – zum Beispiel mit Blick auf das Qualitätsmanagement“, so der Experte des ifes Institut für Empirie & Statistik. „Ich erläutere, wie entsprechende Analyse-Prozesse implementiert werden und automatisierte Big-Data-Auswertungen aussehen können.“

Der 3. Process Solutions Day beginnt um 9:00 Uhr im Van der Valk Airporthotel (Am Hülserhof 57, 40472 Düsseldorf). Die Vorträge der beiden FOM-Experten starten um 11:30 bzw. 15:30 Uhr. Weitere Informationen – auch zu Teilnahmegebühr und Anmeldung – sind im Internet zu finden.

Stefanie Bergel, Referentin Forschungskommunikation

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