3D-Druck-Koffer für Schülerinnen und Schüler: KCQ stellt Projekt FlexLabplus beim MINT:BarCamp vor - FOM forscht

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3D-Druck-Koffer für Schülerinnen und Schüler: KCQ stellt Projekt FlexLabplus beim MINT:BarCamp vor

06.09.2016 – Was macht Kindern und Jugendlichen Lust, kreativ mit digitalen Technologien und Medien umzugehen? Dieser Frage geht das MINT:BarCamp der Körber-Stiftung am 15. September 2016 nach. Dort bietet die FOM Hochschule eine Session über das Projekt FlexLabplus an, das junge Menschen für den 3D-Druck begeistern will.

Online-Spiele spielen, mit Freunden über soziale Netzwerke und Messenger kommunizieren: Für die meisten Kinder und Jugendlichen gehört das Tippen und „Daddeln“ längst zu ihrem Leben. Doch Digitalisierung ist mehr: Sie verändert das private Leben ebenso grundlegend wie etwa Wirtschaft und Industrie. Jungen Menschen ein grundlegendes Verständnis für die digitale Technologie zu vermitteln und sie für den kreativen Umgang damit zu interessieren, ist daher ein zentrales Ziel der MINT-Förderung.

Beim diesjährigen MINT:BarCamp der Körber-Stiftung stehen außerschulische Projekte aus ganz Deutschland im Mittelpunkt. Für die FOM ist Tommy Schafran dabei. Der Maschinenbauingenieur und wissenschaftliche Mitarbeiter des KCQ KompetenzCentrum für industrielle Entwicklung & Qualifikation wird auf dem BarCamp eine Session (Präsentation und Diskussionsrunde) über die flexiblen Labore mit 3D-Druckern anbieten, die die FOM derzeit entwickelt. „Auf Jugendliche übt 3D-Druck eine große Faszination aus“, so Tommy Schafran. „Wenn sie die Gelegenheit zum Experimentieren bekommen, ist das eine große Chance, sie für diese zukunftsweisende Technologie zu gewinnen – und damit auch für MINT-Fächer.“

3D-Druck gilt als Schlüsseltechnologie der „Industrie 4.0“. Damit wird eine umweltverträglichere Produktion als mit herkömmlicher spanabhebender Fertigung möglich, weil weniger Material benötigt wird und weniger Abfall und Ausschuss entsteht. Weitere Chancen sind die Möglichkeit, durch Hohlraumstrukturen leichtere Gewichte zu erzielen, etwa für den Flugzeugbau, zudem die Herstellung individueller Produkte, da auf aufwendige Fertigungsstraßen verzichtetet werden kann.

Das FOM Projekt FlexLabplus startete im Juni 2016 und wird für drei Jahre im Rahmen des Förderprogramms EFRE-zdi II vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF) gefördert. Die FOM kooperiert dabei unter anderem mit dem zdi Zentrum MINT-Netzwerk Essen, dem zdi-Netzwerk Perspektive Technik im Kreis Unna sowie der Hochschule Ruhr West. Ziel ist es, die flexiblen Labore, die 3D-Drucker, Computer und Handbuch enthalten, anschließend für außerschulische, schulische und studentische Zwecke kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Maike Petersen, Journalistin

Flexlabplus

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