Berufsorientierung mal anders: 12 Essener Schülerinnen und Schüler zwischen Drohnenbau und Flughafenbesuch - FOM forscht

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Berufsorientierung mal anders: 12 Essener Schülerinnen und Schüler zwischen Drohnenbau und Flughafenbesuch

Gruppenbild zum Abschluss des zdi-Sommerferiencamps 2016
Gruppenbild zum Abschluss des zdi-Sommerferiencamps 2016

09.08.2016 – Auf den ersten Blick herrscht Chaos im Raum 2.01 des FOM Studienzentrums. Zwischen Tischen und Stühlen ist mit Klebeband und Kartons ein Parcours aufgebaut. Auf den Tischen liegen Bauteile, Fernbedienungen, Drohnenversatzstücke, stehen Körbe mit Obst und Flaschen mit Saftschorle. Und mittendrin: 12 Essener Jugendliche, die begleitet von mehreren Dozenten schrauben, am Laptop arbeiten und erste Flugversuche unternehmen. Willkommen beim Feriensommercamp 2016, das das zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen zum wiederholten Mal in Kooperation mit der FOM Hochschule durchführt – gefördert durch Mittel der Agentur für Arbeit.

„Wir wollen die Schülerinnen und Schüler für MINT-Themen begeistern und ihnen einen Überblick über mögliche Berufe oder Studiengänge in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik vermitteln“, umreißt Prof. Dr.-Ing. Jochen Remmel die Zielsetzung des viertägigen Programms. Der wissenschaftliche Leiter des KCQ KompetenzCentrum für industrielle Entwicklung & Qualifikation der FOM begleitet das Veranstaltungsformat seit seiner Premiere in 2015 und weiß: Die Mischung aus praktischen Aufgaben, kurzen Vorträgen, Exkursionen und einem Videocontest kommt bei den Jugendlichen sehr gut an. „Unser inhaltlicher Schwerpunkt ist die Luftfahrtechnik. Wir bauen gemeinsam Drohnen, besuchen den Flughafen Mülheim und die Flugschule Käufer, zeigen Wege in den Ingenieurberuf auf und appellieren gleichzeitig an die Kreativität der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.“ Die dokumentieren ihre Erlebnisse nämlich per Filmkamera und erstellen am letzten Tag kurze Clips, die von einer Jury bewertet werden.

Trotz dieses kleinen Wettstreits: Die Stimmung der Camperinnen und Camper ist top. „Ich fühle mich ziemlich wohl und mag vor allem das Basteln an den Drohnen“, verrät Laura, das einzige Mädchen der Gruppe, dem Filmteam des Duisburger Stadtfernsehens Studio 47, das zur Berichterstattung vorbeischaut. Und das – so zumindest der Eindruck – gilt auch für die Jungs. Besonders gut kommt die Exkursion zu Flughafen und Flugschule an. Schließlich ergibt sich nicht jeden Tag die Möglichkeit, im Simulator einen Airbus zu steuern, in das Cockpit eines Hubschraubers zu klettern und die Notfallrutsche eines Flugzeugs auszuprobieren.

Diese Programmpunkte bestimmen dann auch die insgesamt sechs Kurzfilme der Jugendlichen: Die Flieger im Hangar und der Blick auf den Simulator sind ebenso wiederkehrende Motive wie die fliegenden Drohnen und die Vorstellungsrunde am Anfang des Camps. Das stellt die Jury vor eine schwierige Entscheidung: Wie lassen sich aus den sehr guten Videosequenzen drei Gewinner identifizieren. Am Ende sind es Nuancen, die den Ausschlag geben. Die Sieger heißen Lars und Laurenz (Platz 1), Luca und Jan (Platz 2) sowie Felix und Daniel (Platz 3) und nehmen von Prof. Dr. Remmel Gutscheine entgegen. Alle 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verabschieden sich mit einem Zertifikat aus dem Camp. Es belegt ihr MINT-Interesse und die erworbenen Kompetenzen – und ist vielleicht der Grundstein für die ein oder andere Ingenieurskarriere…

Stefanie Bergel, Referentin Forschungskommunikation

PS: Wer noch mehr Einblicke in unser Feriencamp gewinnen möchte: Der Bericht von Studio 47 steht online…

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