Update für Nordrhein-Westfalen: Zentrum für digitale Wirtschaft kommt ins Ruhrgebiet
10.07.2016 – Klassische Industrie und Start-ups zusammenbringen, um digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln und Nordrhein-Westfalen zum Digitalland Nummer eins zu machen: Mit dieser Zielsetzung entstehen in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, Münster und im Ruhrgebiet sogenannte Zentren der Digitalen Wirtschaft. Kurz: DWNRW-Hubs. Das Land unterstützt das Ganze mit bis zu 12,5 Millionen Euro. Partner des zukünftigen Digital Ruhr:HUB sind die Wirtschaftsförderung metropoleruhr, die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Bochum, die Wirtschaftsförderung Dortmund, die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg, die EWG Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die Wirtschaftsförderung Gelsenkirchen und die Mülheim & Business GmbH. Die FOM Hochschule hatte das Vorhaben mit einem „Letter of Intent“ unterstützt.
Prof. Dr. Thomas Heupel: „Wenn es um die Gestaltung der digitalen Transformation geht, hat das Ruhrgebiet jede Menge Kompetenzen und Potenziale zu bieten: Hier finden sich eingesessene Unternehmen, denen das Thema unter den Nägeln brennt, und junge Gründer mit den dazu passenden Geschäftsideen. Auch in der Arbeit unserer Institute und KompetenzCentren sind die Digitalisierung und ihre praktische Umsetzung allgegenwärtig. Dieses Know-how bringen wir gerne in den Digital Ruhr:HUB ein“, so der FOM Prorektor Forschung.
Ein Beispiel: das Projekt FlexLabplus. Die FOM als Partnerin des zdi-Zentrums MINT-Netzwerk Essen entwickelt mit weiteren Kooperationspartnern – dem zdi-Netzwerk Perspektive Technik im Kreis Unna und der Hochschule Ruhr West als Partnerin des zdi-Zentrums mint4u Bottrop – mobile Experimentiersets für den Einsatz in der Sekundarstufe II. Mithilfe dieser FlexLabs erhalten Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, Versuche zu 3D-Druck und neuen Werkstoffen durchzuführen – und zwar ohne ihre Klassenzimmer zu verlassen. Das Projekt mit dem vollen Titel „FlexLabplus Industrie 4.0 – Entwicklung von Experimentiersets zu neuen Produktionsmethoden“ wird im Rahmen des Förderprogramms EFRE-zdi II vom NRW-Wissenschaftsministerium und dem NRW-Wirtschaftsministerium gefördert. Weitere Vorhaben der FOM drehen sich um Themen wie Big Data im Gesundheitswesen, virtuelle Führung sowie digitale Personaleinsatzplanung.
Stefanie Bergel, Referentin Forschungskommunikation
Suche nach Beiträgen
Beitrag teilen
FOM Forschungspreise 2026: Für erste Stiftungsprofessur und herausragende Publikationsleistung
Neben Preisen für herausragende Lehre sowie für damit verbundene besondere Innovationen wurden auch in diesem Jahr im Rahmen der Dozierendenvollversammlung der FOM Hochschule wieder Forschungspreise verliehen.
WeiterlesenGesundheit braucht Licht: Internationales Forschungsteam forscht für mehr Tageslicht im Alter
Wer zu wenig Tageslicht abbekommt, riskiert nicht nur negative Stimmung und schlechte Schlafqualität, sondern auch die Gefährdung der Gesundheit. Pflegebedürftige Menschen haben hier ein erhöhtes Risiko ...
WeiterlesenGründerinnen aufgepasst: Bis zum 1. Februar 2026 für den Female Founders Award 2026 bewerben
Die FOM Hochschule unterstützt als Partnerin den AmCham Germany Female Founders Award. „Seit 2019 macht der renommierte Preis Gründerinnen zu internationalen Role Models und verschafft ihnen über das AmCham-Netzwerk große Sichtbarkeit ..."
Weiterlesen


