dghd16: Prof. Dr. Soei-Winkels leitet DisQspace rund um aktivierende Lehrmethoden

25.07.2016 – Mit Prof. Dr. Eleonore Soei-Winkels ist eine weitere FOM-Expertin auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik vom 21. bis 23. September in Bochum vertreten – und zwar in einer Doppelfunktion: Zum einen leitet sie als Chair den DisQspace rund um aktivierende Lehrmethoden, zum anderen ist sie mit einem eigenen Beitrag in diesem interaktiven Forum vertreten. Inhalt: der von ihr entwickelte Ansatz „1-5-3 Themenübersicht“.
„Damit ich mich voll und ganz auf meine Rolle als Chair konzentrieren und die verschiedenen DisQspace-Beiträge dirigieren kann, habe ich zwei Studierende als kompetente und zuverlässige stellvertretende Referentinnen für meinen Beitrag gesucht“, so Prof. Dr. Soei-Winkels. „Madita Hollerbach und Lisa Kiara Franke von der FOM Düsseldorf haben bei mir das Modul Arbeits- und Organisationspsychologie erfolgreich abgeschlossen und sich als Erste freiwillig gemeldet.“ Positiver Nebeneffekt: Die beiden Studierenden haben durch ihren Vortrag im Rahmen der dghd16 die Möglichkeit, ihre Kompetenzen in einem neuen Umfeld zu schärfen. „Und das ist ganz im Sinne meines Engagements für karriereambitionierte Frauen“, sagt Prof. Dr. Soei-Winkels mit einem Augenzwinkern.
„1-5-3 Themenübersicht“ hat Prof. Dr. Soei-Winkels auf Basis ihrer Erfahrungen mit zwei Birkenbihl-Methoden entwickelt und in ihr eigenes Lehrkonzept aufgenommen. „Im Laufe der ersten 15 Minuten einer Vorlesung können meine Studierenden die Inhalte vom vergangenen Termin rekapitulieren, mit mir abgleichen und sich mental auf die aktuellen Inhalte einstimmen“, erläutert sie. „‘1-5-3 Themenübersicht‘ liefert ihnen die dafür notwendige Struktur, um inhaltliche Argumente aus der Vogelperspektive gehirngerecht zusammenzufassen und dann als Lernunterlage zu nutzen.“ Nach der dghd16 möchte sie die Wirksamkeit dieses Ansatzes auch empirisch quantitativ untersuchen und bietet eine Bachelor- oder Master-Thesis zu diesem Thema an. „Es eignet sich natürlich vor allem für Studierende mit eigenen didaktischen Interessen. Potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten können sich gerne bei mir melden.“
Stefanie Bergel, Referentin Forschungskommunikation
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