Den Essener Nachwuchs für Medizintechnik begeistern

29.07.2016 – Welche Kompetenzen sind an der Schnittstelle von Medizin und Technik gefragt? Welche Jobperspektiven eröffnen sich in diesem Bereich? Und wie sehen mögliche Ausbildungswege aus? In Zukunft wollen das zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen und die Zahnarztpraxis Dr. Poth & Deutschmann Essener Schülerinnen und Schülern gemeinsam Antworten auf diese und andere Fragen liefern: Gestern haben Dr. med. dent. Hans-Jochen Poth und ZA Sönke Deutschmann sowie der Repräsentant des BildungsCentrums der Wirtschaft als Träger des zdi-Zentrums, Prof. Dr. Stefan Heinemann, und zdi-Koordinator Dipl.-Ing. (FH) Christoph Hohoff die entsprechende Kooperationsurkunde unterzeichnet.
„Im Vergleich zu klassischen MINT-Themen kommt der Bereich Medizintechnik bei der Berufsorientierung oft zu kurz“, lautet die Beobachtung von Hans-Jochen Poth. „Dabei besteht ein Großteil unserer Aufgaben darin, ingenieurwissenschaftliche Prinzipien und Regeln auf dem Gebiet der Medizin anzuwenden. Gemeinsam mit dem zdi Essen wollen wir deshalb auch für diesen Bereich Interesse wecken und Kinder und Jugendliche entsprechend informieren und auch begeistern.“ Denkbar wären beispielsweise Veranstaltungsformate wie ein Tag des offenen Labors oder auch ein eigenes Feriencamp.
„Es gibt viele Möglichkeiten, unsere Zusammenarbeit in konkreten Projekten umzusetzen“, betonte auch Prof. Dr. Stefan Heinemann. „Gemeinsam mit der Zahnarztpraxis Dr. Poth & Deutschmann können wir dabei ganz neue Themen aufgreifen und innovative Orientierungsangebote für den Essener Nachwuchs entwickeln. Deshalb freuen wir uns wirklich sehr, einen – vor allem im Bereich von Prävention und im Bereich Diagnostik und Therapie von Kieferfunktion – so renommierten Partner in unserem Netzwerk begrüßen zu dürfen.“
Die Basis für die Zusammenarbeit mit der Zahnarztpraxis wurde übrigens im Zuge des Projektes MINT-LINK gelegt. Zielsetzung: die Vernetzung des zdi-Essen MINT-Netzwerkes mit der regionalen Wirtschaft auszubauen. Das im Mai 2015 gestartete Projekt ist im Rahmen des EFRE-zdi Programms zur Förderung durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union, Europäischer Fonds ausgewählt worden.
Stefanie Bergel, Referentin Forschungskommunikation
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