Hauptstadtkongress „Medizin und Gesundheit“: Von den Folgen der Digitalisierung für das Gesundheitswesen

20.06.2016 – Digitalisierung lautete der Schwerpunkt des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit Mitte Juni in Berlin: Drei Tage lang diskutierten 8.150 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gesundheitswirtschaft, Pflege und Medizin über eHealth, Telematik & Co. Auch die FOM Hochschule war bei der Veranstaltung vertreten – sowohl in Form von zwei Ständen als auch in Gestalt von Prof. Dr. David Matusiewicz.
In der Podiumsdiskussion „Studieren – Ausbilden – Führen 2025“ beispielsweise ging der Direktor des ifgs Institut für Gesundheit & Soziales gemeinsam mit anderen Hochschul-Experten auf die Perspektiven der Erneuerung in Pflege und den Gesundheitsfachberufen ein. „Die Berufsbilder in der Gesundheitswirtschaft werden sich in Zukunft stark verändern“, erklärt Prof. Dr. Matusiewicz. „Wir müssen unseren Studierenden ein breites Systemwissen gepaart mit Spezialwissen aus zukunftsweisenden Bereichen wie Digitalisierung vermitteln – das hat der Kongress eindeutig gezeigt. Beispielsweise werden in der Pflege zunehmend digitale Lösungen von der App bis hin zu Robotern diskutiert, die auch die Anforderungen an das Personal verändern werden. Es reicht heute nicht mehr aus, eine Ausbildung in einem Beruf gemacht zu haben, dann ein Studium in dem Themenfeld zu absolvieren und später ein Leben lang in diesem Bereich zu arbeiten. Es werden neue Berufsfelder entstehen und andere dafür aussterben. Als Hochschule ist es unsere Aufgabe, Studiengänge zu entwickeln, die den Anforderungen von morgen gerecht werden.“
Darüber hinaus war die FOM mit einem eigenen Stand sowie am Gemeinschaftsstand „Wissen.Innovation.Region. (W.I.R.)“, organisiert vom Netzwerk Deutsche Gesundheitsregionen e.V., präsent. Besuch gab es dort unter anderem von NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens und Staatssekretär Karl-Josef Laumann, der sich als Bevollmächtigter der Bundesregierung für Patientinnen und Patienten sowie Pflege einsetzt.
Stefanie Bergel, Referentin Forschungskommunikation
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