Besuch aus Edinburgh: Schottische Hospitantin recherchiert zu JUGEND IN AKTION - FOM forscht

Besuch aus Edinburgh: Schottische Hospitantin recherchiert zu JUGEND IN AKTION

Leonie an ihrem FOM-Arbeitsplatz
Leonie an ihrem FOM-Arbeitsplatz

21.05.2016 – Innerhalb von Erasmus+ ist JUGEND IN AKTION der Programmteil für alle jungen Menschen im Bereich der nicht formalen und informellen Bildung. Wer ist also besser geeignet, sich mit dem Thema zu befassen, als eine 15-jährige Schülerin aus Schottland: Leonie Kalkreuter-Walshe geht auf die Earlston High School nahe Edinburgh und hat im Rahmen eines Schulpraktikums drei Tage im Bereich Support Forschung der FOM Hochschule mitgearbeitet. Ihre Aufgabe: sich die verschiedenen Förderlinien anzuschauen und potenzielle Betätigungsfelder der Hochschule im Rahmen von JUGEND IN AKTION zu identifizieren.

„Ein Schwerpunkt meiner Recherche lag auf einem möglichen BREXIT und seinen Folgen: Welche Erasmus+ Programme wären in diesem Fall noch in Großbritannien verfügbar? Oder würde Erasmus+ gar nicht mehr greifen?“ Anschließend hat sich die Schülerin ein kleines Beispielprojekt überlegt, dass in Zusammenarbeit mit ihrer Schule durchgeführt werden könnte. „Das Programm richtet sich an Kinder ab 15 Jahren und soll ihr Interesse für Politik wecken“, erklärt Leonie. „Sie sollen sich bewusst mit dem Thema befassen und auch eine eigene Meinung dazu entwickeln. Dabei darf natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen.“ Ihre Idee: Jedes Jahr eine Gruppe von schottischen Schülerinnen und Schülern nach Brüssel zu schicken, um dort Einblicke in die Arbeit des EU-Parlamentes zu gewinnen und sich gleichzeitig mit Schülerinnen und Schülern anderer Länder auszutauschen.

Leonie selbst bewegt sich sicher auf internationalem Parkett: Bei ihr zuhause wird sowohl Deutsch als auch Englisch gesprochen – schließlich stammt ihre Mutter aus Deutschland und sie ist regelmäßig zu Gast an Rhein und Ruhr. „Deshalb habe ich mich auch entschieden, mein Praktikum an der FOM in Essen zu absolvieren: Ich kann meine Sprachkenntnisse weiter verbessern und gleichzeitig praktische Erfahrungen sammeln.“

Stefanie Bergel, Referentin Forschungskommunikation

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