Innovative Lehrprojekte im Porträt: Forschen lernen - FOM forscht

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Innovative Lehrprojekte im Porträt: Forschen lernen

AngryBean04.04.2016 – Schon von „Angry Beans“, dem „Whisky Experiment“ oder „But first, coffee!“ gehört? Hinter diesen vielversprechenden Namen verbergen sich Projektpakete, die Prof. Dr. habil. Sandra Sülzenbrück, Moritz Keil und Prof. Dr. Christoph Berg für Studierende der FOM Hochschule geschnürt haben. Zielsetzung der drei Wirtschaftspsychologen: kurzweilig an das Thema empirisches Arbeiten heranzuführen und gleichzeitig Dozentinnen und Dozenten im Modul „Empirisches Projekt“ zu unterstützen. Gefördert wird die Idee im Rahmen des internen Förderprogramms Innovative Lehrprojekte.

„Was wir den Studierenden an die Hand geben, sind im Grunde genommen Kochrezepte“, erläutert Moritz Keil das Konzept. „Sie erhalten eine Anleitung zur selbstständigen Durchführung und Auswertung von Untersuchungen zu Themen wie Gamification, kognitive Leistungsfähigkeit, dem Zusammenhang von Persönlichkeit und erstem Eindruck oder Geschlechterunterschieden bei Verhandlungen – inklusive psychometrischer Testverfahren, Softwarelösungen und Literatur.“ So ausgerüstet können sie selbst in die Rolle der Forschenden schlüpfen und nach ihren eigenen zeitlichen Vorgaben empirisch arbeiten.

Insgesamt haben Prof. Dr. habil. Sandra Sülzenbrück, Moritz Keil und Prof. Dr. Christoph Berg 15 solcher wirtschaftspsychologischen Versuchspakete zusammengestellt. „Der Roll-out im berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie hat zum Wintersemester 2015 stattgefunden“, sagt Moritz Keil. „Bislang waren die Rückmeldungen extrem positiv – sowohl von Seiten der Studierenden als auch von Seiten der Lehrenden. Deshalb werden wir die Zahl der Projektpakete weiter erhöhen – zunächst auf insgesamt 30 Stück.“

Hintergrund des Projektes: „Die meisten der Studierenden im Bachelor-Studiengang bringen so gut wie keine Vorerfahrung im empirischen Arbeiten mit“, so Prof. Dr. Berg. „Zudem haben sie nur eingeschränkten Zugang zu Experimentalressourcen wie Fragebogeninstrumenten, Literatur und Software sowie – als Berufstätige oder Auszubildende – nur wenig Zeit für gruppenbasierte Recherche, Versuchsplanung und Durchführung. Mit unseren Projektpaketen möchten wir ihnen die Möglichkeit geben, sich trotzdem mit dem Thema Forschung zu befassen und ihre empirischen Kompetenzen auszubauen.“

Stefanie Bergel, Referentin Forschungskommunikation

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