Informatik 2016: Call for Papers zum Workshop „Teilhabe an der allgegenwärtigen Kommunikation“
24.03.2016 – „Informatik: von Menschen für Menschen“ lautet das Motto der 46. Jahrestagung der GI Gesellschaft für Informatik vom 26. bis 30. September 2016 im österreichischen Klagenfurt. Passend dazu steht am 29. September ein Workshop zum Thema „Teilhabe an der allgegenwärtigen Kommunikation“ auf dem Programm, organisiert durch den GI-Arbeitskreis Inklusion. Der entsprechende WSGICall2016 läuft bis zum 2. Mai.
„Im Zentrum des Workshops sollen neue Mobilitätskonzepte für Menschen mit Behinderungen stehen – inklusive e-Learning-Konzepten, haptischen und akustischen Schnittstellen, taktilen Grafiken und klassischer Web-Accessibility“, erläutert Prof. Dr. Ricardo Büttner als Mitglied des Programmkomitees. „Wir möchten mit Forschenden, Lehrenden sowie Entwickelnden aus Theorie und Praxis diskutieren, wie Teilhabe in Zeiten von Ubiquitous Computing und Internet der Dinge aussehen kann“, so der Direktor des mis Institute of Management & Information Systems der FOM Hochschule. Erwartet werden Beiträge zu folgenden Themen:
- Systeme zur Bewertung / Verbesserung der Barrierefreiheit
- Multimodale Interaktionsgestaltung / Spezialisierte Interaktion
- Serious Gaming zum Lernen und Begreifen von besonderen Situationen / Anforderungen für Menschen mit und ohne besonderer Bedürfnisse
- Bio- / technische Informatik-Themen wie z.B. Rehabilitation oder Prothetik
- Barrierefreie Softwareentwicklung für Smartphones
- Zugang zu grafischen Inhalten
- Bildungskonzepte, z. B. inklusive e-Learning-Konzepte
- Umgebungserkennung für Sehbehinderte und Blinde
- Haptisch, akustisches Feedback
- Hyperbraille, taktile Benutzungsschnittstellen
- Grafiken für Sehbehinderte und Blinde
- Collaborative CSCW
- IT-basierte Assistive Technologie für alle Lebensbereiche: Mobilität/Navigation,
- Studium, Beruf, Tägliches Leben, AT für ältere Menschen
Anonymisierte Beiträge, die das LNI-Format einhalten müssen, können über das Konferenzsystem eingereicht werden. Die Auswahl erfolgt über ein doppel-blindes Begutachtungsverfahren.
Stefanie Bergel, Referentin Forschungskommunikation
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