Industrie 4.0: FOM beantragt die Förderung der Entwicklung von dezentralen MINT-Angeboten zum Themenfeld „neue Produktionsmethoden“ - FOM forscht

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Industrie 4.0: FOM beantragt die Förderung der Entwicklung von dezentralen MINT-Angeboten zum Themenfeld „neue Produktionsmethoden“

12.02.2016 – Der Hochschulbereich Ingenieurwesen der FOM Hochschule, das zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen, das zdi-Netzwerk Perspektive Technik im Kreis Unna und die Hochschule Ruhr West in Bottrop haben nach intensiver Vorarbeit eine Förderung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 beantragt. Ziel des Vorhabens FlexLabplus ist die Entwicklung von dezentralen, zielgruppenübergreifenden MINT-Angeboten zum Themenfeld „neue Produktionsmethoden“. Eine größere Anzahl an regionalen Schul-, Transfer- und Wirtschaftspartnern hat sich dazu bereit erklärt, an dem Vorhaben mitzuwirken.

Im Rahmen des Projektes sollen mobile „Experimentierboxen“ im Verbund entwickelt werden, die insbesondere die Schwerpunkte Werkstoffe / Leichtbau sowie 3D-Druck fokussieren. Die Sets sollen neben technischen Komponenten (Werkstoffproben, Prüfwerkzeuge, Drucker etc.) auch didaktische Materialien (Beschreibung von zielgruppenspezifischen Musterversuchen, Kopiervorlagen, Arbeitsblätter etc.) enthalten, die es den Anwendenden ermöglichen, die Experimente ohne größere Vorbereitungszeiten zu verwenden. Bei der Konzeption der Sets sollen daher die Anforderungen der Lehrenden und Ausbildenden in Unternehmen an die technische und didaktische Ausgestaltung der Sets berücksichtigt werden. Ebenfalls eingebunden werden sollen Unternehmen, die sich mit neuen Werkstoffen und Produktionsmethoden befassen. Darüber hinaus sollen Fortbildungsseminare konzipiert und durchgeführt werden, die interessierte Lehrende und Ausbildende in die Nutzung der Sets einführen. Parallel soll die aktuellen Medien gerechte multimediale Aufbereitung der Thematiken gefördert und für neue Methoden der Crowd-finanzierten Entwicklung von Innovationen aufgeschlossen werden. Letzteres dient insbesondere auch als Motivationsinstrument um die Attraktivität von MINT-Angeboten zu erhöhen.

Durch die Kooperation und das innovative Konzept des jetzt beantragten Vorhabens möchte die FOM einen Beitrag zur zdi-Gemeinschaftsoffensive und damit zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen leisten. Mit über 3.000 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Schule, Politik und gesellschaftlichen Gruppen ist die zdi-Initiative die größte ihrer Art in Europa. zdi wird auf Landesebene gleich von mehreren Ministerien (Wissenschaft, Schule und Wirtschaft) unterstützt; die Federführung liegt beim Wissenschaftsministerium.

Dipl.-Ing. (FH) Christoph Hohoff, Leiter des Bereichs Support Forschung an der FOM

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