Digitalisierung als Megatrend: Young Lions Gesundheitsparlament präsentiert zweiten Abschlussbericht
„Unser Ziel ist es, mit ganz konkreten Vorschlägen historisch gewachsene Strukturen aufzubrechen und ein Umdenken anzustoßen.“ Klare Worte von Prof. Dr. David Matusiewicz. Der Direktor des in Gründung befindlichen ifgs Institut für Gesundheit & Soziales der FOM Hochschule ist Vizepräsident des Young Lions Gesundheitsparlamentes. Dahinter verbergen sich rund 80 Nachwuchskräfte, die – auf Initiative des Pharmaunternehmens Janssen – zwei Jahre lang ehrenamtlich neue Ideen für eine bessere Gesundheitsversorgung entwickeln und jetzt ihren zweiten Abschlussbericht präsentierten.
Eines der wichtigsten Ergebnisse: Die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist einer der aktuellen Megatrends. „Digitale Lösungen sind ein maßgeblicher Bestandteil aller Konzepte, die im Rahmen des Gesundheitsparlaments entstehen“, so Prof. Dr. Matusiewicz. Zum Beispiel bei der Idee, ein sogenanntes Disease Management Program – DMP 2.0 – zu entwickeln. „Dadurch soll der Patient eine größere Flexibilität und mehr Wahlmöglichkeiten bei den Leistungsangeboten erhalten, dies sich an seinen Präferenzen und Möglichkeiten orientieren“, erläutert der ifgs Direktor. „Gleichzeitig soll eine (verpflichtende) kontinuierliche digitale Rückkopplung zwischen Patient, Leistungserbringer und Krankenkassen gewährleistet sein – zum Beispiel durch eine Gesundheitsapp.“
Der komplette Abschlussbericht steht im Info-Center des Gesundheitsparlaments zum kostenlosen Download bereit.
Stefanie Bergel, Referentin Forschungskommunikation
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