Innovationspotenziale und Herausforderungen im digitalen Gesundheitsmarkt
Deutschland steht vor einer digitalen Revolution im Gesundheitswesen – davon ist Prof. Dr. David Matusiewicz überzeugt: „Bereits 2017 soll das Umsatzpotenzial im mHealth Markt beispielsweise 17 Milliarden Euro betragen und ein Vielfaches an Einsparungen bringen.“ Warum so viel Innovationspotenzial im digitalen Gesundheitsmarkt liegt, und welche Herausforderungen während der kommenden Jahre noch gemeistert werden müssen, erläuterte der Direktor des in Gründung befindlichen ifgs Institut für Gesundheit & Soziales auf der Medica 2015.
Die Potenziale zeigte der FOM Experte am Beispiel Gesundheitsapps auf. „Jeder fünfte Deutsche nutzt bereits jetzt solche Apps – um sich an Vorsorgeuntersuchungen zu erinnern, um sich besser zu ernähren oder um sich das Rauchen abzugewöhnen“, so Matusiewicz. „Zudem würde jeder dritte Deutsche einer Studie zufolge Gesundheitsdaten aus Apps oder anderen Messgeräten an die Krankenversicherung weitergeben, wenn sich daraus Vorteile ergeben.“ Vor diesem Hintergrund wäre auch eine Reihe weiterer sinnvoller Einsatzfelder für Apps denkbar: zur Gewinnung qualitätsgesicherter Informationen über Patienten, zur Digitalisierung von Fallmanagement oder Bonusheften sowie zur Erhöhung der Compliance.
Allerdings sei hierbei – wie bei allen anderen digitalen Angeboten und Anwendungen im Gesundheitsbereich – wichtig, dass keine Insellösungen geschaffen werden. „Wir brauchen ein Gesamtkonzept, das fest ins Kerngeschäft des Gesundheitsmarktes eingebunden ist“, betonte Matusiewicz in seinem Medica-Vortrag. „Bislang liegt der Fokus vieler Lösungen auf der Kundenbindung, die Potenziale zum Beispiel für die Kommunikation zwischen Patienten, Ärzten und Krankenkassen sind längst noch nicht ausgeschöpft.“
Stefanie Bergel, Referentin Forschungskommunikation
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