Knapp 400 Teilnehmer bei der 7. MINT- Botschafterkonferenz
„Next Generation MINT – I3 Information, Innovation, Integration“ hieß es am 12. November 2014 in Essen: Knapp 400 Akteure aus Bildung, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft kamen zur 7. MINT-Botschafterkonferenz ins Oktogon auf Zeche Zollverein. Hinter der Konferenz standen die Stadt Essen, das zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen, die FOM Hochschule und die Bundesbildungsinitiative „MINT Zukunft schaffen“ mit Schirmherrin und Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die der Veranstaltung per Videobotschaft viel Erfolg wünschte.
Für das I in Information zeichnete Prof. Dr. Stefan Heinemann verantwortlich. Der Prorektor Kooperation der FOM Hochschule und Leiter des zdi-Zentrum MINT-Netzwerkes Essen warf einen Blick auf das, was aktuell im Bereich MINT-Orientierung läuft. Dabei stellte er heraus: „Auch, wenn es bereits viele Initiativen und Projekte rund um die Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gibt: MINT-Müdigkeit ist fehl am Platz. Wir müssen unsere Aktivitäten in Zukunft ausbauen und dafür sorgen, dass das Thema entlang der gesamten Bildungskette gespielt wird.“ Schließlich sei MINT der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands.
Integration als Schlüsselthema stand im Zentrum des Vortrags von Thomas Sattelberger. Der Vorsitzende der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ betonte: „Talentschöpfung fordert Diversity, Durchlässigkeit, Inklusion: Qualifizierte Einwanderung und Talentquellen, die wir mit MINT in der ganzen Welt erschließen wollen, erfordern mehr als nur Willkommenskultur. Wir wollen die Bindungskraft des Landes erhöhen. Integration durch ‚Talentmagnetismus‘ ist hier die Botschaft an Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.“
Wie Innovation im MINT-Bereich aussehen kann, machte ein Videoprojekt deutlich, das bei der Veranstaltung Premiere feierte: MINTtube. Dabei handelt es sich um eine Internetplattform, die künftig das Videomaterial verschiedener MINT-Initiativen bündeln soll und gleichzeitig per Live-Stream die Möglichkeit bietet, an MINT-Events in ganz Deutschland teilzunehmen. Die erste dieser Veranstaltungen war die Botschafterkonferenz selbst: An sogenannten MINT-Inseln wurden gemeinsam mit Kinder aus Tagesstätten sowie Schülerinnen und Schülern verschiedene Experimente durchgeführt, aufgezeichnet und via MINTtube direkt ins Internet übertragen.
Ein weiteres Highlight des Tages: die Auszeichnung des 15.000sten MINT-Botschafters von „MINT Zukunft schaffen“. Über den Preis freuen durfte sich Berthold Porath, Direktor des Dornier Museums in Friedrichshafen. Er nahm die Urkunde aus den Händen von Sylvia Löhrmann entgegen, Präsidentin der Kultusministerkonferenz sowie Ministerin für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen. Die Laudatio hielt Thomas Sattelberger.
Nach der Veranstaltung freute sich Prof. Dr. Stefan Heinemann über den großen Zuspruch: „Wir hatten Teilnehmer aus über 40 Städten und sechs Nationen, Aussteller aus dem gesamten Bundesgebiet sowie weit mehr als 1.000 Interessenten an MINTtube“, resümierte er. „Ein Ergebnis, das zeigt, dass die Zusammenarbeit mit der Stadt Essen und den Berliner Kollegen der Initiative ‚MINT Zukunft schaffen‘ ganz wunderbar funktioniert hat. Dafür herzlichen Dank.“
Stefanie Bergel, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Suche nach Beiträgen
Beitrag teilen
Forschungsstark und international beachtet: FOM Studierende setzen Impulse zur Positiven Psychologie am Arbeitsplatz
Positive Psychologie wird zunehmend relevant – auch in Unternehmen. Das jetzt erschienene Themenheft der Zeitschrift „Wirtschaftspsychologie“ greift diesen Trend auf: Neun wissenschaftliche Beiträge untersuchen ...
WeiterlesenVerbesserte Versorgung bei Lungenkrebs: DigiNet-Projekt nominiert für Gesundheitspreis
Das Forschungsprojekt (DigiNet) hat das Ziel, die Tumortherapie für Lungenkrebspatientinnen und -patienten zu optimieren. Die in » diesem Artikel veröffentliche Studie zeigt, dass Patientinnen und Patienten von der Versorgungsstruktur des nationalen Netzwerks profitieren und länger leben.
WeiterlesenNeue Regeln, klare Haltung: So sichert die FOM wissenschaftliche Qualität
Die Forschungsfreiheit ist in Deutschland grundrechtlich geschützt. Diese Freiheit bedeutet aber nicht, dass Forschungsprozesse ohne Regeln ablaufen. Wissenschaft lebt von Transparenz, Verantwortung und Qualität. Um die Qualität wissenschaftlicher Arbeit zu sichern, legt die wissenschaftliche...
Weiterlesen