FOM veranstaltet erstes Hochschulbarcamp
Jung, aktiv und eine spannende Alternative zur klassischen Konferenz: Barcamps. Es gibt sie schon viele Jahre. Völlig zu Unrecht wurden sie lange für kauzige Treffen für Nerds und Geeks aus der IT-Welt gehalten. Doch immer mehr Branchen und Unternehmen entdecken die Vorteile des Formats. Nach und nach etablierten sich in den vergangenen Jahren Barcamps zu zahlreichen Themenbereichen wie Marketing & Sales, Health Care oder Automobile.
Eine Branche wurde bis dato allerdings vernachlässigt: Hochschulen und Universitäten. Dabei stehen Bildungseinrichtungen in der Online-Kommunikation noch einmal ganz eigenen Herausforderungen gegenüber. Ob Social Media, E-Learning oder Alumni-Management – die Vermittlung von Wissen und Informationen findet zunehmend digital statt. Doch nicht jeder digitale Weg ist auch automatisch zielführend. Hier soll das Hochschulbarcamp eine Möglichkeit für Diskussionen, Austausch, Netzwerkausbau und Zusammenarbeit bieten. Ziel der Veranstaltung ist es, Verantwortliche und Experten zum Thema Social Media, digitales Lernen und Hochschule zusammenzubringen und einen effizienten Wissensaustausch zu ermöglichen. Dabei geht es nicht nur darum was jeder mitnehmen, sondern vor allem darum, was jeder zu diesem Thema beitragen kann. Moderiert wird die Veranstaltung vom Barcamp-Experten Stefan Evertz von Cortex Digital. Als Veranstalter von zahlreichen Barcamps im Raum NRW und Spezialist in Sachen Monitoring wird er nicht nur routiniert durch den Tag führen, sondern auch mit seinem Fachwissen die ein oder andere Session bereichern.
Ein Barcamp lässt sich am besten als Spontan-Konferenz beschreiben. Im Vorfeld gibt es keine Agenda, gebuchte Referenten oder festgelegte Themen. Die Teilnehmer treffen sich morgens und legen nach einer kurzen Vorstellungsrunde gemeinsam das Tagesprogramm fest. Bei dieser Gelegenheit können Themen für die einzelnen Sessions in einem kurzen Pitch vorgestellt werden. Finden sich genug interessierte Teilnehmer, werden Raum und Uhrzeit festgelegt. So entsteht nach kurzer Zeit eine Session-Liste, wobei immer mehrere Sessions parallel laufen. Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass die Themen stets aktuell sind. Was sich gestern geändert hat, kann schon heute gemeinsam diskutiert werden. Frei nach dem Wikipedia-Prinzip stehen der Austausch, das Zusammenfügen von Wissen und die Begegnung auf Augenhöhe im Vordergrund.
Das erste Hochschulbarcamp findet am 22. Mai 2014 an der FOM Hochschule in Essen in der Herkulesstraße 32 statt. Beginn ist um 9:00 Uhr. Anmeldungen sind über die Website möglich. Tickets werden ab Mitte März bereitgestellt. Für Fragen stehen Ihnen Holger Gottesmann und Raffaela Teich zur Verfügung. Folgen Sie dem Hochschulbarcamp unter dem Hashtag #hscamp auch auf Twitter, Facebook und Google+.
Raffaela Teich, Social Media Managerin der FOM Hochschule
Suche nach Beiträgen
Beitrag teilen
Forschungsstark und international beachtet: FOM Studierende setzen Impulse zur Positiven Psychologie am Arbeitsplatz
Positive Psychologie wird zunehmend relevant – auch in Unternehmen. Das jetzt erschienene Themenheft der Zeitschrift „Wirtschaftspsychologie“ greift diesen Trend auf: Neun wissenschaftliche Beiträge untersuchen ...
WeiterlesenVerbesserte Versorgung bei Lungenkrebs: DigiNet-Projekt nominiert für Gesundheitspreis
Das Forschungsprojekt (DigiNet) hat das Ziel, die Tumortherapie für Lungenkrebspatientinnen und -patienten zu optimieren. Die in » diesem Artikel veröffentliche Studie zeigt, dass Patientinnen und Patienten von der Versorgungsstruktur des nationalen Netzwerks profitieren und länger leben.
WeiterlesenNeue Regeln, klare Haltung: So sichert die FOM wissenschaftliche Qualität
Die Forschungsfreiheit ist in Deutschland grundrechtlich geschützt. Diese Freiheit bedeutet aber nicht, dass Forschungsprozesse ohne Regeln ablaufen. Wissenschaft lebt von Transparenz, Verantwortung und Qualität. Um die Qualität wissenschaftlicher Arbeit zu sichern, legt die wissenschaftliche...
Weiterlesen