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        <title>Oops, an error occurred! Code: 202603070606498775916b Archives - FOM forscht</title>
        <description>Wissenschaftsblog der FOM Hochschule</description>
        <language>de</language>
        <link>https://www.fom-blog.de/tag?tx_blog_tag%5Baction%5D=listPostsByTag&amp;tx_blog_tag%5Bcontroller%5D=Post&amp;tx_blog_tag%5Btag%5D=734&amp;type=220&amp;cHash=765b5ae0426112c5e4ec5ec8ebc21ba0</link>
        <lastBuildDate>Sat, 07 Mar 2026 06:06:49 +0000</lastBuildDate>
        
    
        
            
<item><title>Ein Weg, der Praxis, Forschung &amp; Lehre erfolgreich verbindet: Dr. Hella Abidi schließt ihre Promotion auf dem Gebiet der humanitären Logistik ab</title><link>https://www.fom-blog.de/2019/08/ein-weg-der-praxis-forschung-lehre-erfolgreich-verbindet-dr-hella-abidi-schliesst-ihre-promotion-auf-dem-gebiet-der-humanitaeren-logistik-ab</link><pubDate>Wed, 21 Aug 2019 16:09:01 +0000</pubDate><guid>https://www.fom-blog.de/2019/08/ein-weg-der-praxis-forschung-lehre-erfolgreich-verbindet-dr-hella-abidi-schliesst-ihre-promotion-auf-dem-gebiet-der-humanitaeren-logistik-ab</guid><description>Lebenslanges Lernen lohnt. Das stellt der Werdegang von Dr. Hella Abidi eindrucksvoll unter Beweis. Nach Beendigung einer Ausbildung zur Speditionskauffrau bei der Dachser SE in Köln und einem Auslandsaufenthalt in der Schweiz absolvierte sie den Lehrgang zur Verkehrsfachwirtin bei der IHK Köln und begann 2007 ein berufsbegleitendes Studium an der FOM Hochschule. Ihre Schwerpunkte: Logistik […]</description><content:encoded><![CDATA[
<div id="c328" class="frame frame-size-default frame-default frame-type-text  frame-space-before-large frame-space-after-large"><div class="frame-group-container"><div class="frame-group-inner"><div class="frame-container frame-container-default"><div class="frame-inner"><h2 class="element-header "><span>Ein Weg, der Praxis, Forschung &amp; Lehre erfolgreich verbindet: Dr. Hella Abidi schließt ihre Promotion auf dem Gebiet der humanitären Logistik ab</span>
                        
                            &nbsp;<small class="text-muted"></small></h2><p>Lebenslanges Lernen lohnt. Das stellt der Werdegang von Dr. Hella Abidi eindrucksvoll unter Beweis. Nach Beendigung einer Ausbildung zur Speditionskauffrau bei der Dachser SE in Köln und einem Auslandsaufenthalt in der Schweiz absolvierte sie den Lehrgang zur Verkehrsfachwirtin bei der IHK Köln und begann 2007 ein berufsbegleitendes Studium an der FOM Hochschule. Ihre Schwerpunkte: <a href="https://www.fom.de/studiengaenge/wirtschaft-und-management/master-studiengaenge/logistik-und-supply-chain-management.html" target="_blank" rel="noreferrer">Logistik &amp; Supply Management</a>. 2010 beendete Hella Abidi ihr Studium als Diplom-Kauffrau (FH) und erhielt für ihre Diplomarbeit einen <strong>Thesis Award der Bundesvereinigung Logistik</strong>.</p><p>&lt;figure id="attachment_9746" aria-describedby="caption-attachment-9746" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"&gt;<a href="/fileadmin/wp-content/uploads/2019/07/FOM-Forschung-ild-Hella-Abidi-Dachser.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-9746 size-medium" src="/fileadmin/wp-content/uploads/2019/07/FOM-Forschung-ild-Hella-Abidi-Dachser-300x300.jpg" alt width="300" height="300" srcset="/fileadmin/wp-content/uploads/2019/07/FOM-Forschung-ild-Hella-Abidi-Dachser-300x300.jpg 300w, /fileadmin/wp-content/uploads/2019/07/FOM-Forschung-ild-Hella-Abidi-Dachser-150x150.jpg 150w, /fileadmin/wp-content/uploads/2019/07/FOM-Forschung-ild-Hella-Abidi-Dachser-768x768.jpg 768w, /fileadmin/wp-content/uploads/2019/07/FOM-Forschung-ild-Hella-Abidi-Dachser-1024x1024.jpg 1024w, /fileadmin/wp-content/uploads/2019/07/FOM-Forschung-ild-Hella-Abidi-Dachser-100x100.jpg 100w, /fileadmin/wp-content/uploads/2019/07/FOM-Forschung-ild-Hella-Abidi-Dachser.jpg 1417w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a>&lt;figcaption id="caption-attachment-9746" class="wp-caption-text"&gt;Dr. Hella Abidi, ehemalige FOM Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiterin und&nbsp;Research Fellow des Instituts für Logistik &amp; Dienstleistungsmanagement,&nbsp;forschte und promovierte auf dem Gebiet der humanitären Logistik&nbsp;(Foto: privat)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;</p><p>In der Zeit von März 2011 bis Dezember 2015 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin<!--more--> u. a. im BMBF-Projekt „<a href="https://www.fom.de/forschung/institute/ild/forschungsprojekte.html#!acc=wissenschaftliche-weiterbildung-in-der-logistik-wiwelo" target="_blank" rel="noreferrer">Wissenschaftliche Weiterbildung in der Logistik</a> (WiWeLo)“ im Rahmen des Spitzenclusters LogistikRuhr am <a href="https://www.fom.de/forschung/institute/ild.html" target="_blank" rel="noreferrer">ild Institut für Logistik- &amp; Dienstleistungsmanagement</a> der FOM tätig.</p><p>Im Jahr 2013 wurde Hella Abidi Doktorandin an der VU University in Amsterdam, <strong>forschte auf dem Gebiet der humanitären Logistik</strong> und beschäftigt sich primär mit der <strong>Effizienzmessung in der humanitären Supply-Chain bei Ärzte ohne Grenzen und dem Deutschen Roten Kreuz</strong>.</p><p>Als <strong>Research Fellow</strong> und <strong>Dozentin</strong> blieb sie mit der FOM Hochschule sowie dem ild auch nach ihrem Wechsel zurück zu Dachser, wo sie ein Forschungsprojekt zum Thema City Distribution leitete, eng verbunden.</p><p>Als Mitglied des Dachser-Teams nahm sie im Jahr 2018 im Rahmen des <strong>Bundeswettbewerbs Nachhaltige Urbane Logistik</strong> den Preis für ein Innovationsprojekt zur <strong>emissionsfreien Stückgutbelieferung in der Stuttgarter Innenstadt</strong> aus den Händen der <strong>Bundesministerin</strong><strong>für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit</strong> Svenja Schulze in Berlin entgegen.</p><p>&lt;figure id="attachment_9747" aria-describedby="caption-attachment-9747" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"&gt;<a href="/fileadmin/wp-content/uploads/2019/07/FOM-Forschung-ild-Promotion-Buch-Hella-Abidi.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-9747 size-medium" src="/fileadmin/wp-content/uploads/2019/07/FOM-Forschung-ild-Promotion-Buch-Hella-Abidi-300x225.jpg" alt width="300" height="225" srcset="/fileadmin/wp-content/uploads/2019/07/FOM-Forschung-ild-Promotion-Buch-Hella-Abidi-300x225.jpg 300w, /fileadmin/wp-content/uploads/2019/07/FOM-Forschung-ild-Promotion-Buch-Hella-Abidi-768x576.jpg 768w, /fileadmin/wp-content/uploads/2019/07/FOM-Forschung-ild-Promotion-Buch-Hella-Abidi-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a>&lt;figcaption id="caption-attachment-9747" class="wp-caption-text"&gt;Das Buch zur Promotion von Dr. Hella Abidi mit dem Titel „Performance Management in Supply chains – Applications to humanitarian and commercial supply chains” (Foto: FOM)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;</p><p>Nach erfolgreichem Abschluss ihrer Dissertation mit dem Titel „Performance Management in Supply chains – Applications to humanitarian and commercial supply chains” wurde Hella Abidi im Mai 2019 nun der Doktortitel von der VU University in Amsterdam verliehen.</p><p>„Frau Dr. Abidi hat in ihrer beeindruckenden wissenschaftlichen Tätigkeit in Projekten und auch in der Promotion aufgezeigt, dass eine Verbindung von internationaler Ausrichtung und verantwortungsbewusstem gesellschaftlichem Engagement mit professionellem Logistikmanagement für Unternehmen und Mitarbeitende Früchte tragen kann. Damit stellt ihr Entwicklungsweg auch eine Inspiration und ein Vorbild für Studierende und wissenschaftliche Mitarbeitende dar. Wir beglückwünschen sie mit dem gesamten Team des ild und der FOM zu Ihrem großen Erfolg der Promotion an einer international führenden Universität“, freut sich ild-Direktor Prof. Dr. Matthias Klumpp mit ihr.</p><p>„Ich bin der FOM Hochschule und insbesondere dem ild sehr verbunden und dankbar für die Unterstützung seit den Anfängen meiner akademischen Laufbahn. Das gilt sowohl für die Zeit, in der ich an der FOM selbst geforscht und gelehrt habe, als auch danach. Die wissenschaftliche Arbeit des ild hat einen fundierten Grundstein für meine Karriere gelegt“, so Dr. Abidi.</p><p><em>Dipl.-Ing. (FH) Christoph Hohoff | Vizekanzler Forschungsorganisation | 21.08.2019 </em></p></div></div></div></div></div>

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<item><title>Research Fellows im Porträt: Von der Praxis in die Wissenschaft – und wieder zurück</title><link>https://www.fom-blog.de/2017/06/research-fellows-im-portraet-von-der-praxis-in-die-wissenschaft-und-wieder-zurueck</link><pubDate>Thu, 22 Jun 2017 11:12:28 +0000</pubDate><guid>https://www.fom-blog.de/2017/06/research-fellows-im-portraet-von-der-praxis-in-die-wissenschaft-und-wieder-zurueck</guid><description>22.06.2017 – Lebenslanges Lernen lohnt. Das stellt der Werdegang von Hella Abidi eindrucksvoll unter Beweis. Nach ihrer Ausbildung bei Dachser war sie in verschiedenen Bereichen des Logistik- Unternehmens tätig. Parallel zum Job hat sie sich permanent weitergebildet. Über ein Studium an der FOM Hochschule landete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am ild Institut für Logistik- &amp; […]</description><content:encoded><![CDATA[
<div id="c765" class="frame frame-size-default frame-default frame-type-text  frame-space-before-large frame-space-after-large"><div class="frame-group-container"><div class="frame-group-inner"><div class="frame-container frame-container-default"><div class="frame-inner"><h2 class="element-header "><span>Research Fellows im Porträt: Von der Praxis in die Wissenschaft – und wieder zurück</span>
                        
                            &nbsp;<small class="text-muted"></small></h2><p>&lt;figure id="attachment_5115" aria-describedby="caption-attachment-5115" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"&gt;<img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-5115 size-medium" src="/fileadmin/wp-content/uploads/2017/06/Logistik-Forum2016_Abidi-300x200.jpg" alt width="300" height="200" srcset="/fileadmin/wp-content/uploads/2017/06/Logistik-Forum2016_Abidi-300x200.jpg 300w, /fileadmin/wp-content/uploads/2017/06/Logistik-Forum2016_Abidi.jpg 470w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px">&lt;figcaption id="caption-attachment-5115" class="wp-caption-text"&gt;Hella Abidi beim Logistik-Forum 2016 (Foto: Tom Schulte)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;</p><p></p><p>22.06.2017 – Lebenslanges Lernen lohnt. Das stellt der Werdegang von Hella Abidi eindrucksvoll unter Beweis. Nach ihrer Ausbildung bei Dachser war sie in verschiedenen Bereichen des Logistik- Unternehmens tätig. Parallel zum Job hat sie sich permanent weitergebildet. Über ein Studium an der FOM Hochschule landete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am <a href="http://www.fom-ild.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ild Institut für Logistik- &amp; Dienstleistungsmanagement</a>, begleitete mehrere Projekte und bereitete ihre Promotion vor. Jetzt arbeitet sie wieder bei Dachser und leitet dort ein internationales Forschungsprojekt zum Thema City Distribution. Details verrät sie im Interview…<strong><br></strong></p><p></p><p></p><p><strong>Wie sah Ihr Weg an die FOM Hochschule bzw. das ild aus?<br></strong></p><p></p><p><strong>Hella Abidi:</strong> Es hat begonnen mit einem Zeitungsausschnitt. Darin wurde über den Start eines berufsbegleitenden Studiengangs an der FOM in Köln berichtet: Wirtschaftswissenschaften mit den Schwerpunkten Logistik und Supply Management. Bislang war dieses Programm Mitarbeitenden der Bayer AG vorbehalten – die Wurzeln des Hochschulstudienzentrums liegen ja in einer Kooperation mit dem Konzern – jetzt stand es aber allen offen und passte perfekt in meine Planung. Ich hatte bei der Dachser GmbH &amp; Co. KG meine Ausbildung beendet, war bei dem Logistikunternehmen u.a. in den Bereichen Disposition, Vertrieb und Customer Service tätig und hatte parallel zum Job verschiedene Weiterbildungen absolviert – zum Beispiel einen Lehrgang zur Verkehrsfachwirtin an der IHK Köln. Mit einem Studium wollte ich meine Kompetenzen weiter ausbauen und mich für eine Abteilungsleitung qualifizieren.</p><p>Im 5. und 6. Semester hatte ich Vorlesungen bei Prof. Dr. Matthias Klumpp, dem Direktor des ild. Ich habe ihn direkt auf das Thema Doktortitel angesprochen und gefragt, wie sich eine Promotion am besten realisieren lässt. In der Folge hat er mich zu von ihm organisierten wissenschaftlichen Abenden eingeladen, wo ich spannende Einblicke in das wissenschaftliche Arbeiten gewonnen und viel gelernt habe. Dann stand am ild der Start des Forschungsprojektes <a href="https://www.fom.de/forschung/institute/ild-institut-fuer-logistik-und-dienstleistungsmanagement/forschungsprojekte.html#!acc=wissenschaftliche-weiterbildung-in-der-logistik-wiwelo" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wissenschaftliche Weiterbildung in der Logistik</a> an. Inhalte und Zielsetzung haben mich sehr angesprochen. Schließlich bilde ich mich seit Abschluss meiner Ausbildung permanent berufsbegleitend im Bereich Logistik weiter. Ich kam also als wissenschaftliche Mitarbeiterin an Bord und habe parallel meine Promotion vorbereitet – wenn auch zu einem anderen Thema…<!--more--></p><p></p><p><strong>Hat die Arbeit am ild Ihnen auf dem Weg zur Promotion geholfen?<br></strong></p><p></p><p><strong>Hella Abidi:</strong> Auf jeden Fall. Ich komme ja ursprünglich aus dem operativen Bereich und konnte durch die Arbeit am ild erstmals auch meine wissenschaftlichen Kompetenzen weiterentwickeln: Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit Projektpartnern aus unterschiedlichen Institutionen? Was ist beim Verfassen wissenschaftlicher Beiträge zu beachten? Und wie fühlt es sich an, Vorträge auf Konferenzen zu halten oder in der Lehre tätig zu sein?</p><p></p><p><strong>Was ist das Thema Ihrer Promotion?<br></strong></p><p></p><p><strong>Hella Abidi:</strong> Es geht um Performance Management in der humanitäre Logistik. Ich habe untersucht, wie sich Supply Chain Strategie in die Arbeit von Hilfsorganisationen integrieren lässt. Dabei bestand vor allem eine Schwierigkeit: Erkenntnisse aus der Privatwirtschaft lassen sich nicht 1:1 auf humanitäre Projekte übertragen. Wenn es gilt, Katastrophengebiete in der ersten Reaktionsphase mit Medikamenten, Lebensmitteln oder Kleidung zu versorgen, steht nicht die Kosteneffizienz im Vordergrund. Es geht vielmehr darum, möglichst viele Menschen schnell zu erreichen, um ihre Situation zu verbessern.</p><p>Ich habe u.a. ein einheitliches Performance Measurement System entwickelt, das es ermöglicht, die Supply Chains von Hilfsorganisationen zu vergleichen. Pro Krisenregion sind manchmal über 600 Organisationen vor Ort. Das kann – wie im Fall von Haiti – dazu führen, dass der Hafen verstopft ist und sich die Verteilung von Hilfsgütern verzögert. Mit Hilfe eines Performance Measurement Systems ist es möglich, die Kernkompetenzen verschiedener Organisationen sichtbar zu machen und ihre Arbeit entsprechend ihrer jeweiligen Strategie zu koordinieren. Das verbessert die Situation im Krisengebiet und sorgt gleichzeitig dafür, dass Spendengelder effizient eingesetzt werden.</p><p>Bei Ärzte ohne Grenzen in Belgien ist dieses Instrument bereits im Einsatz. Die Promotion selbst ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Ich befinde mich in den letzten Zügen: Die Kapitel sind geschrieben, und bin aktuell dabei, die Kommentare von meinem Doktorvater einzuarbeiten.</p><p></p><p><strong>Ist humanitäre Logistik ein Thema, das Sie auch im Arbeitsalltag beschäftigt?<br></strong></p><p></p><p><strong>Hella Abidi:</strong> Aktuell nicht. Nach meiner Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am ild bin ich wieder zu Dachser gewechselt, genauer: in die Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Unternehmens. Dort leite ich seit 2016 ein Projekt, das sehr viele Bezugspunkte zu dem letzten Projekt hat, das ich an der FOM betreut habe: Bei <a href="https://www.fom.de/forschung/institute/ild-institut-fuer-logistik-und-dienstleistungsmanagement/forschungsprojekte.html#!acc=e-route-prozess-dispositions-und-routinganpassung-fuer-den-einsatz-von-elektrofahrzeugen-in-last-mile-verkehren-von-logistik-und-handelsunternehmen-in-nrw" target="_blank" rel="noreferrer noopener">E-Route</a> ging es um den Einsatz von Elektrofahrzeugen auf der Last Mile – also auf dem Weg eines Produktes vom Lager des Großhändlers bzw. Logistikdienstleisters zum Point of Sale bzw. zum Kunden. Bei Dachser bin ich dabei, innovative und nachhaltige Geschäftsmodelle für die City-Distribution zu entwickeln. Da haben mir die E-Route-Einblicke natürlich sehr geholfen – zum Beispiel mit Blick auf die Vor- und Nachteile des Einsatzes von Elektrofahrzeugen.</p><p></p><p><strong>Liegt der Fokus des Dachser-Projektes auf Elektrofahrzeugen?<br></strong></p><p></p><p><strong>Hella Abidi:</strong> Elektrofahrzeuge sind nur ein möglicher Aspekt. Unser Ziel ist es, eine Toolbox zu entwickeln, die verschiedene Szenarien ermöglicht – und zwar in Abhängigkeit zu den Besonderheiten der jeweiligen Stadt. Amsterdam beispielsweise besteht zu 30 Prozent aus Wasser, deshalb überlegen wir, die Grachten zu nutzen. In Paris haben wir gute Erfahrungen mit Elektrofahrzeugen gemacht. Die haben sich in Stuttgart dagegen nicht bewährt, weil die vielen Hügel die Reichweite der Fahrzeuge einschränken.</p><p>Aktuell sind wir also dabei, verschiedene Modelle zu testen, zu evaluieren und anzupassen. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei nicht nur auf der Kostenminimierung. Ziel ist auch, den Ausstoß von Schadstoffen wie CO2, NOx oder HCsO2 zu reduzieren sowie die Fahrer*innen zu entlasten – zum Beispiel mit Blick auf Staus oder Parkmöglichkeiten. Angesetzt ist das Projekt bis März 2019.</p><p></p><p><strong>Sind Sie zusätzlich in die Forschungsaktivitäten des ild eingebunden?<br></strong></p><p></p><p><strong>Hella Abidi:</strong> Nur eingeschränkt, da ich mich momentan in erster Linie auf meine Promotion konzentriere. Beispielsweise habe ich das <a href="/2016/11/10-fom-forum-logistik-mitarbeitende-fuer-weiterbildung-begeistern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">10. FOM Forum Logistik</a> moderiert, wo u.a. Ergebnisse des laufenden Projektes <a href="https://www.fom.de/forschung/institute/ild-institut-fuer-logistik-und-dienstleistungsmanagement/forschungsprojekte.html#!acc=createmedia-in-mobility-and-logistics-innovative-weiterentwicklung-der-logistik-aus-und-weiterbildung-in-nordrhein-westfalen-martina" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MARTINA</a> vorgestellt wurden. Unter dem Titel „CreateMedia in Mobility &amp; Logistics – Innovative Weiterentwicklung der Logistik-Aus- und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen“ entsteht dort eine Lernapp zu Themen wie Sicherheit und Compliance für Mitarbeiter*innen in der Logistik. Den Prototyp kann man sich u.a. beim <a href="https://www.fom.de/sv/veranstaltung-projekt-martina-innovative-weiterentwicklung-der-logistik-aus-weiterbildung-in-nrw.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2. Essener Wissenschaftssommer</a> anschauen.</p></div></div></div></div></div>

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<item><title>„Ärzte ohne Grenzen Belgien“ übernehmen FOM Konzept zur Supply Chain Strategie</title><link>https://www.fom-blog.de/2015/06/aerzte-ohne-grenzen-belgien-uebernehmen-fom-konzept-zur-supply-chain-strategie</link><pubDate>Fri, 12 Jun 2015 06:55:30 +0000</pubDate><guid>https://www.fom-blog.de/2015/06/aerzte-ohne-grenzen-belgien-uebernehmen-fom-konzept-zur-supply-chain-strategie</guid><description>Ein von Hella Abidi entwickeltes betriebswirtschaftliches Messinstrument ist in die Struktur der französischen Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ integriert worden. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin des ild Institut für Logistik- &amp; Dienstleistungsmanagement hat im Rahmen des von der FOM geförderten Projektes „PEARLS – Effizienzanalyse in der humanitären Logistik“ untersucht, wie sich Supply Chain Strategie und humanitäre Hilfe verknüpfen […]</description><content:encoded><![CDATA[
<div id="c1323" class="frame frame-size-default frame-default frame-type-text  frame-space-before-large frame-space-after-large"><div class="frame-group-container"><div class="frame-group-inner"><div class="frame-container frame-container-default"><div class="frame-inner"><h2 class="element-header "><span>„Ärzte ohne Grenzen Belgien“ übernehmen FOM Konzept zur Supply Chain Strategie</span>
                        
                            &nbsp;<small class="text-muted"></small></h2><p>Ein von Hella Abidi entwickeltes betriebswirtschaftliches Messinstrument ist in die Struktur der französischen Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ integriert worden. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin des <a href="https://www.fom.de/forschung/institute/ild-institut-fuer-logistik-und-dienstleistungsmanagement.html" target="_blank" rel="noreferrer">ild Institut für Logistik- &amp; Dienstleistungsmanagement</a> hat im Rahmen des von der FOM geförderten Projektes „PEARLS – Effizienzanalyse in der humanitären Logistik“ untersucht, wie sich Supply Chain Strategie und humanitäre Hilfe verknüpfen lassen.&nbsp; <!--more--></p><p>„Wir haben das Kennzahlensystem mehreren Praxistests unterzogen – u.a. während meines <a href="/2015/03/forschung-in-der-praxis-hella-abidi-untersuchte-supply-chains-in-simbabwe/?preview=true&amp;preview_id=1418&amp;preview_nonce=e84fe966de">Aufenthalts in Simbabwe</a>“, so Hella Abidi. „Anschließend wurde es dem Aufsichtsrat von ‚Ärzte ohne Grenzen‘ präsentiert und auf strategischer Ebene implementiert.“ Jetzt ist die Hilfsorganisation u.a. in der Lage, verschiedene Länder und Projekte zu vergleichen und die logistische Versorgung von Menschen in Katastrophengebieten weiter zu optimieren.</p><p>„Gerade der effiziente Umgang mit knappen Spendengeldern ist angesichts der zunehmenden humanitären Katastrophen eine wichtige Herausforderung“, betont die ild Mitarbeiterin. „Die Einführung und Optimierung eines Performance Measurement Systems spielt hierbei eine wichtige Rolle. Das von mir entwickelte System werde ich daher im Rahmen meiner Promotion weiter ausbauen.“</p><p><em>Stefanie Bergel, Pressereferentin</em></p></div></div></div></div></div>

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<item><title>Zwischen E-Route und Humanitarian Supply Chain: Hella Abidi auf der POMS</title><link>https://www.fom-blog.de/2015/05/zwischen-e-route-und-humanitarian-supply-chain-hella-abidi-auf-der-poms</link><pubDate>Tue, 26 May 2015 06:43:36 +0000</pubDate><guid>https://www.fom-blog.de/2015/05/zwischen-e-route-und-humanitarian-supply-chain-hella-abidi-auf-der-poms</guid><description>Mitte Mai fand in Washington D.C. die weltweit größte Konferenz zum Thema Operations Management und Operations Research statt: die POMS – kurz für Production and Operations Management Society. Unter den über 1.200 Teilnehmern und Referenten befand sich auch eine wissenschaftliche Mitarbeiterin des ild Institut für Logistik- &amp; Dienstleistungsmanagement der FOM Hochschule: Hella Abidi war mit […]</description><content:encoded><![CDATA[
<div id="c1335" class="frame frame-size-default frame-default frame-type-text  frame-space-before-large frame-space-after-large"><div class="frame-group-container"><div class="frame-group-inner"><div class="frame-container frame-container-default"><div class="frame-inner"><h2 class="element-header "><span>Zwischen E-Route und Humanitarian Supply Chain: Hella Abidi auf der POMS</span>
                        
                            &nbsp;<small class="text-muted"></small></h2><p>Mitte Mai fand in Washington D.C. die weltweit größte Konferenz zum Thema Operations Management und Operations Research statt: die <a href="http://www.poms.org/" target="_blank" rel="noreferrer">POMS</a> – kurz für Production and Operations Management Society. Unter den über 1.200 Teilnehmern und Referenten befand sich auch eine wissenschaftliche Mitarbeiterin des <a href="https://www.fom.de/forschung/institute/ild.html" target="_blank" rel="noreferrer">ild Institut für Logistik- &amp; Dienstleistungsmanagement</a> der FOM Hochschule: Hella Abidi war mit gleich zwei Vorträgen auf der Konferenz vertreten. <!--more--></p><p>Der Erste widmete sich der Frage „How to explain the Humanitarian Supply Chain success of projects“. Im Zentrum standen dabei die Ergebnisse eines <a href="/2015/03/forschung-in-der-praxis-hella-abidi-untersuchte-supply-chains-in-simbabwe/#more-1418">Feldbesuchs in Simbabwe</a>. Zehn Tage lang hatte Hella Abidi die Arbeit der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ begleitet, um herauszufinden, welche Logistik-, Lager und Transportprozesse Einfluss auf die Supply Chain von Hilfsorganisationen haben. Hintergrund: das Projekt „PEARLS – Effizienzanalyse in der humanitären Logistik“, das von der FOM Hochschule gefördert wird.</p><p>Im Rahmen ihres zweiten Vortrags stellte Hella Abidi Ergebnisse des Forschungsprojektes E-Route vor. Gefördert vom Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen sowie dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union geht es dabei um die Frage, ob sich der Einsatz von Elektrofahrzeugen für den Verteilerverkehr auf der sogenannten Last Mile lohnt. Hella Abidi präsentierte sowohl das Prozessmanagement während des Einsatzes eines Elektrofahrzeugs in drei unterschiedlichen Branchen sowie die Fahrzeugkalkulation eines Elektrofahrzeugs. Ihr Fazit: „Es hat sich wieder gezeigt, dass der Austausch von Forschungsergebnissen auf internationaler Ebene wichtig ist, um mit neuen Ideen weiterzuarbeiten.“</p><p><em>Stefanie Bergel, Pressereferentin</em></p></div></div></div></div></div>

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<item><title>Forschung in der Praxis: Hella Abidi untersuchte Supply Chains in Simbabwe</title><link>https://www.fom-blog.de/2015/03/forschung-in-der-praxis-hella-abidi-untersuchte-supply-chains-in-simbabwe</link><pubDate>Tue, 24 Mar 2015 07:10:12 +0000</pubDate><guid>https://www.fom-blog.de/2015/03/forschung-in-der-praxis-hella-abidi-untersuchte-supply-chains-in-simbabwe</guid><description>Welche Logistik-, Lager- und Transportprozesse haben Einfluss auf die Supply Chain von Hilfsorganisationen? Diese Frage steht im Zentrum des Projektes „PEARLS – Effizienzanalyse in der humanitären Logistik“, das von der FOM Hochschule gefördert wird. Um eine praxisorientierte Antwort auf diese Frage zu erhalten, ist Hella Abidi, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ild Institut für Logistik- &amp; Dienstleistungsmanagement, […]</description><content:encoded><![CDATA[
<div id="c1354" class="frame frame-size-default frame-default frame-type-text  frame-space-before-large frame-space-after-large"><div class="frame-group-container"><div class="frame-group-inner"><div class="frame-container frame-container-default"><div class="frame-inner"><h2 class="element-header "><span>Forschung in der Praxis: Hella Abidi untersuchte Supply Chains in Simbabwe</span>
                        
                            &nbsp;<small class="text-muted"></small></h2><div id="c22009" class="csc-default" data-small="0:0"><p>&nbsp;</p><p>&lt;figure id="attachment_1419" aria-describedby="caption-attachment-1419" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"&gt;<a href="/fileadmin/wp-content/uploads/2015/03/Simbabwe1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1419 size-medium" src="/fileadmin/wp-content/uploads/2015/03/Simbabwe1-300x225.jpg" alt="Impression aus Simbabwe" width="300" height="225" srcset="/fileadmin/wp-content/uploads/2015/03/Simbabwe1-300x225.jpg 300w, /fileadmin/wp-content/uploads/2015/03/Simbabwe1-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a>&lt;figcaption id="caption-attachment-1419" class="wp-caption-text"&gt;Impression aus Simbabwe&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;</p><p class="bodytext">Welche Logistik-, Lager- und Transportprozesse haben Einfluss auf die Supply Chain von Hilfsorganisationen? Diese Frage steht im Zentrum des Projektes „PEARLS – Effizienzanalyse in der humanitären Logistik“, das von der FOM Hochschule gefördert wird. Um eine praxisorientierte Antwort auf diese Frage zu erhalten, ist Hella Abidi, wissenschaftliche Mitarbeiterin am <a href="https://www.fom.de/forschung/institute/ild-institut-fuer-logistik-und-dienstleistungsmanagement.html" target="_blank" rel="noreferrer">ild Institut für Logistik- &amp; Dienstleistungsmanagement</a>, nach Afrika gereist: In Simbabwe hat sie zehn Tage lang die Arbeit der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ begleitet.</p><p><!--more--></p><p class="bodytext">„Simbabwe gehört zu den von HIV und AIDS am stärksten betroffenen Ländern der Welt. ‚Ärzte ohne Grenzen‘ konzentriert sich unter anderem daher auf zwei Bereiche: die Aufklärung und die Versorgung der Bevölkerung mit Medikamenten, die es ermöglichen, mit einer HIV-Infektion so lange wie möglich zu leben“, erläutert Hella Abidi. „Die Infrastruktur des Landes stellt dabei hohe Anforderungen an Materialflusssysteme, Lagerorganisation, Informationsfluss, Räumlichkeiten und Geschäftsprozesse sowie Auditsysteme.“</p><p class="bodytext">Ein Beispiel: Um ihre Medikamente abzuholen, müssen die Kranken gerade in ländlichen Gegenden weite Strecken zurücklegen. „Die Arzneimittel werden für drei Monate ausgeteilt“, so Hella Abidi. „Für die Hilfsorganisation bedeutet das: Sie muss nicht nur sicherstellen, dass ihr Zentrallager immer gut gefüllt ist, sondern auch gewährleisten, dass die Medikamente in gutem Zustand und mit einem minimalen Verfallsdatum von drei Monaten in die Hände der Empfänger gelangen.“ Beim Blick auf diese Supply Chain von „Ärzte ohne Grenzen“ hat die FOM Expertin einige Faktoren identifiziert, die jetzt schon zum Erfolg der Versorgungsprozesse beitragen:</p><ul class="list-normal"><li><b>Das Ziel des Hilfsprojektes in die Supply Chain integrieren</b>: „Bei Logistikprozessen im humanitären Bereich geht es nicht um Kosteneffizienz, sondern darum, möglichst viele Menschen durch Kampagnen zu erreichen, um ihre Situation schnell zu verbessern.“</li><li><b>Mitarbeiter qualifizieren</b>: „Die Mitarbeiter von ‚Ärzte ohne Grenzen‘ sind flexibel und reagieren proaktiv. Sie managen die Waren- und Lagerbestände akkurat, damit Medikamente kurz vor dem Verfallsdatum nicht an andere Projekte übertragen werden müssen.“</li><li><b>Geld für die Infrastruktur einplanen</b>: „Ohne eigenes technisches Equipment wie Fahrzeuge oder Computer kommen sowohl Medikamente als auch Informationen kaum bei den Hilfsbedürftigen an.“</li><li><b>Team</b>–<b>Performance</b>: „Projekte sind dann erfolgreich, wenn die Mitarbeiter-Teams gut funktionieren. Und das ist vor allem dann der Fall, wenn sowohl klare Strukturen als auch genügend Ressourcen vorhanden sind.“</li><li><b>Zusammenarbeit </b>mit anderen Hilfsorganisationen</li></ul><p class="bodytext">Hella Abidis Erkenntnisse fließen direkt in die weitere Arbeit von PEARLS ein. „Dieses Projekt zu unterstützen, bietet der FOM die Möglichkeit, einen Beitrag zur humanitären Logistik zu leisten“, erläutert Dipl.-Ing. (FH) Christoph Hohoff das Engagement der Hochschule. „Der Themenbereich ordnet sich thematisch gut in das Forschungsleitbild des ild ein. Zudem trägt die Projektteilnahme zur Internationalisierung bestehender Forschungsarbeiten des ild bei“, so der Bereichsleiter Forschung &amp; Transferprojekte weiter.</p><p class="bodytext"><em>Stefanie Bergel, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit</em></p><p>&nbsp;</p></div></div></div></div></div></div>

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<item><title>Lieferketten vergleichbar machen: Hella Abidi untersucht das Supply Chain Management von Hilfsorganisationen</title><link>https://www.fom-blog.de/2014/12/lieferketten-vergleichbar-machen-hella-abidi-untersucht-das-supply-chain-management-von-hilfsorganisationen</link><pubDate>Tue, 02 Dec 2014 18:02:25 +0000</pubDate><guid>https://www.fom-blog.de/2014/12/lieferketten-vergleichbar-machen-hella-abidi-untersucht-das-supply-chain-management-von-hilfsorganisationen</guid><description>Wie effizient ist die Supply Chain? In der freien Wirtschaft ist diese Frage nicht nur legitim, sie steht bei Logistikunternehmen und ihren Kunden auch immer wieder zur Diskussion. Wie aber sieht das bei Hilfsorganisationen aus? Mit dieser Frage befasst sich Hella Abidi vom ild Institut für Logistik- &amp; Dienstleistungsmanagement der FOM Hochschule im Rahmen ihrer […]</description><content:encoded><![CDATA[
<div id="c1395" class="frame frame-size-default frame-default frame-type-text  frame-space-before-large frame-space-after-large"><div class="frame-group-container"><div class="frame-group-inner"><div class="frame-container frame-container-default"><div class="frame-inner"><h2 class="element-header "><span>Lieferketten vergleichbar machen: Hella Abidi untersucht das Supply Chain Management von Hilfsorganisationen</span>
                        
                            &nbsp;<small class="text-muted"></small></h2><p><a href="/fileadmin/wp-content/uploads/2014/12/Lieferketten.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-1262 size-medium" src="/fileadmin/wp-content/uploads/2014/12/Lieferketten-300x199.jpg" alt width="300" height="199" srcset="/fileadmin/wp-content/uploads/2014/12/Lieferketten-300x199.jpg 300w, /fileadmin/wp-content/uploads/2014/12/Lieferketten.jpg 507w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a>Wie effizient ist die Supply Chain? In der freien Wirtschaft ist diese Frage nicht nur legitim, sie steht bei Logistikunternehmen und ihren Kunden auch immer wieder zur Diskussion. Wie aber sieht das bei Hilfsorganisationen aus? Mit dieser Frage befasst sich Hella Abidi vom <a href="http://www.fom.de/forschung/institute/ild-institut-fuer-logistik-und-dienstleistungsmanagement/das-ild-auf-einen-blick.html" target="_blank" rel="noreferrer">ild Institut für Logistik- &amp; Dienstleistungsmanagement</a> der FOM Hochschule im Rahmen ihrer Promotion. Ein erster Meilenstein ist dabei schon geschafft: die Publikation eines Artikels in „Supply Chain Management: An International Journal“. <!--more--></p><p>Der Text, den die Logistikexpertin gemeinsam mit Sander de Leeuw (Associate Professor of Logistics an der VU Universität Amsterdam) und Prof. Dr. Matthias Klumpp (ild) erstellt hat, steht unter dem Titel „Humanitarian Supply Chain Performance Management. A Systematic Literature Review“. Die Autoren verfolgen vor allem drei Ziele: den State of the Art in Sachen Performance Measurement und Management bei humanitären Lieferketten darzustellen sowie Indikatoren für erfolgreiche Supply Chains zu entwickeln und zu evaluieren. Eine ihrer Erkenntnisse: „Leistungsmessungssysteme sind noch ein relativ offenes Feld in der Forschung“, so Hella Abidi. Ein möglicher Grund: „Was für ähnliche Projekte aus der Privatwirtschaft gilt, lässt sich nicht 1:1 auf die Organisation humanitärer Projekte übertragen“, hebt die ild-Expertin hervor. „Wenn es gilt, Katastrophengebiete in der ersten Reaktionsphase mit Medikamenten, Lebensmitteln oder Kleidung zu versorgen, steht nicht die Kosteneffizienz im Vordergrund. Es geht vielmehr darum, möglichst viele Menschen schnell zu erreichen, um ihre Situation zu verbessern.“</p><p>Wie das in der Praxis aussieht, untersucht Hella Abidi im Zuge zweier Projekte im Rahmen ihrer Promotion. Im Zentrum des ersten steht eine Untersuchung innerhalb einer Hilfsorganisation. „Dabei gilt es in erster Linie, transparent zu machen, was mit Spendengeldern passiert“, erklärt sie. „Ich schaue mir also an, wie die Supply Chain aufgebaut ist und wie Leistung, Kosten und Organisation zusammenspielen.“ Das zweite Projekt ist die Zusammenarbeit mit dem renommierten Fritz Institute in San Francisco. „Ziel ist es, ein einheitliches Performance Measurement System zu entwickeln, das es ermöglicht, die Supply Chains von Hilfsorganisationen zu vergleichen“, konkretisiert Hella Abidi. Hintergrund: Pro Krisenregion sind manchmal über 600 Organisationen vor Ort. Das kann – wie im Fall von Haiti – dazu führen, dass der Hafen verstopft ist und sich die Verteilung von Hilfsgütern verzögert. „Mit Hilfe eines Performance Measurement Systems ist es möglich, die Kernkompetenzen verschiedenen Organisationen sichtbar zu machen und ihre Arbeit entsprechend zu koordinieren“, sagt Hella Abidi. „Das verbessert die Situation im Krisengebiet und sorgt gleichzeitig dafür, dass Spendengelder effizient eingesetzt werden.“ Mit einem ersten Vorschlag dafür rechnet sie 2015.</p><p><em>Stefanie Bergel, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit</em></p></div></div></div></div></div>

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<item><title>Sustainability in Humanitarian Logistics: 3. Internationaler HumLogWorkshop am 23. September in Essen</title><link>https://www.fom-blog.de/2013/09/sustainability-in-humanitarian-logistics-3-internationaler-humlogworkshop-am-23-september-in-essen</link><pubDate>Thu, 19 Sep 2013 16:10:24 +0000</pubDate><guid>https://www.fom-blog.de/2013/09/sustainability-in-humanitarian-logistics-3-internationaler-humlogworkshop-am-23-september-in-essen</guid><description>Beim 3. HumLog-Workshop am 23. September 2013 kommen Experten aus aller Welt in Essen zusammen, um sich mit Nachhaltigkeit sowie Forschungsbedarf in der humanitären Logistik zu befassen. Darunter Prof. Dr. Matthias Klumpp (wissenschaftlicher Direktor des ild Institut für Logistik- &amp; Dienstleistungsmanagement), Richard Oloruntoba (University of Newcastle), Stephen Pettit (Cardiff Business School), Cameron Birge (World Food […]</description><content:encoded><![CDATA[
<div id="c1542" class="frame frame-size-default frame-default frame-type-text  frame-space-before-large frame-space-after-large"><div class="frame-group-container"><div class="frame-group-inner"><div class="frame-container frame-container-default"><div class="frame-inner"><h2 class="element-header "><span>Sustainability in Humanitarian Logistics: 3. Internationaler HumLogWorkshop am 23. September in Essen</span>
                        
                            &nbsp;<small class="text-muted"></small></h2><p>Beim 3. HumLog-Workshop am 23. September 2013 kommen Experten aus aller Welt in Essen zusammen, um sich mit Nachhaltigkeit sowie Forschungsbedarf in der humanitären Logistik zu befassen.<b></b>Darunter Prof. Dr. Matthias Klumpp (wissenschaftlicher Direktor des <a href="http://www.fom.de/forschung/institute/ild-institut-fuer-logistik-und-dienstleistungsmanagement/das-ild-auf-einen-blick.html?L=href%3Ddie-fom%2Finstitute-der-fom.html" target="_blank" rel="noreferrer">ild Institut für Logistik- &amp; Dienstleistungsmanagement</a>), Richard Oloruntoba (University of Newcastle), Stephen Pettit (Cardiff Business School), Cameron Birge (World Food Programme) und Kristin Scholten (Universität Groningen). Die Vorträge reichen von „Planing and Decision-Making Framework for Sustainable Humanitarian Logistics in Disaster Response“ über „Hazardous Goods in Humanitarian Supply Chains“ bis zu „Performance Measurement Tools“.<!--more--></p><p>Das Thema des Workshops ist aktueller denn je: Seit 1970 haben sich die Katastrophen auf der Erde versechsfacht. Neben natürlichen Katastrophen wie Dürren, Erdbeben, Überschwemmungen und Hurrikans gibt es auch zahlreiche Katastrophen, die in der menschlichen Verantwortung liegen. Zum Beispiel Kriege und politische Unruhen. Unter diesen Vorkommnissen leiden zahlreiche Menschen, denn die Betroffenen benötigen dringend Nahrungsmittel, Medizin, Unterkunft, Wasser, Kleidung und vieles mehr.</p><p>Organisationen der humanitären Hilfe versorgen die Betroffenen mit den nötigen Hilfsgütern und müssen sich vor allem um die logistische Abwicklung kümmern: beginnend mit der Organisation und Bereitstellung der Hilfsgüter über den Transport ins Katastrophengebiet und die Verteilung der Güter an Bedürftige. Dabei müssen die Logistiker zur Erledigung dieser Planungsaufgaben mit unvorhersehbaren Ereignissen und schwierigen Rahmenbedingungen zurechtkommen. Dazu gehören zerstörte Infrastrukturen in den Katastrophengebieten, Engpässe bei Transportkapazitäten, Informationssystemen, Lagerplatz- und Personalknappheit, Wissensdefizite, unklare Verteilungsmodalitäten der Hilfsgüter an die Betroffenen und eine unzureichende Koordination im Katastrophengebiet.</p><p>Weitere Informationen zu dem Workshop erhalten Sie auf der Internetseite der <a href="http://www.fom.de/aktuell/veranstaltungskalender/2013/3-internationaler-humlogworkshop-sustainability-in-humanitarian-logistics.html" target="_blank" rel="noreferrer">FOM Hochschule</a>.</p><p><em>Dipl.-Kffr. (FH) Hella Abidi, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ild Institut für Logistik- &amp; Dienstleistungsmanagement</em></p></div></div></div></div></div>

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<item><title>Humanitäre Logistik: Internationale Experten veröffentlichen Tagungsergebnisse</title><link>https://www.fom-blog.de/2013/01/humanitare-logistik-internationale-experten-veroffentlichen-tagungsergebnisse</link><pubDate>Wed, 09 Jan 2013 11:04:35 +0000</pubDate><guid>https://www.fom-blog.de/2013/01/humanitare-logistik-internationale-experten-veroffentlichen-tagungsergebnisse</guid><description>Die Ergebnisse des 2. internationalen Workshops zur humanitären Logistik am Institut für Logistik- &amp; Dienstleistungsmanagement (ild) der FOM Hochschule sind als Sammlung veröffentlicht worden. Darin präsentieren Experten von Hilfsorganisationen, Universitäten und Logistikunternehmen aus aller Welt neue Entwicklungen und Verbesserungen bei Hilfstransporten und der Logistik in Krisengebieten. Beispielsweise zeigt die DHL, wie mit Hilfe von Barcodes […]</description><content:encoded><![CDATA[
<div id="c1594" class="frame frame-size-default frame-default frame-type-text  frame-space-before-large frame-space-after-large"><div class="frame-group-container"><div class="frame-group-inner"><div class="frame-container frame-container-default"><div class="frame-inner"><h2 class="element-header "><span>Humanitäre Logistik: Internationale Experten veröffentlichen Tagungsergebnisse</span>
                        
                            &nbsp;<small class="text-muted"></small></h2><p>Die Ergebnisse des 2. internationalen Workshops zur humanitären Logistik am <a href="http://www.fom.de/forschung/institute/ild-institut-fuer-logistik-und-dienstleistungsmanagement/das-ild-auf-einen-blick.html" target="_blank" rel="noreferrer">Institut für Logistik- &amp; Dienstleistungsmanagement (ild)</a> der FOM Hochschule sind als Sammlung veröffentlicht worden. Darin präsentieren Experten von Hilfsorganisationen, Universitäten und Logistikunternehmen aus aller Welt neue Entwicklungen und Verbesserungen bei Hilfstransporten und der Logistik in Krisengebieten. Beispielsweise zeigt die DHL, wie mit Hilfe von Barcodes die Lagerung und Kontrolle von Hilfsgütern optimiert werden kann. Die North Star Alliance stellt ihr Projekt der mobilen Krankenhäuser vor, in denen afrikanische LKW-Fahrer auf Krankheiten wie Tuberkulose oder AIDS getestet und behandelt werden.<!--more--></p><p>In der gemeinsamen Publikation, herausgegeben von der FOM Hochschule, präsentieren die Teilnehmer ihre Ergebnisse in Form von kurzen Texten und anschaulichen Präsentationen. Sie beschäftigen sich mit wichtigen Themen der Logistikforschung und humanitären Logistik von der Aus- und Weiterbildung über Managementinstrumente bis zur Optimierung der operativen Abläufe. „Die Themenvielfalt der Veröffentlichung spiegelt die fachübergreifende Zusammensetzung der Referenten wider“, betont der Direktor des ild, Prof. Dr. Matthias Klumpp. „Logistikdienstleister, nationale und internationale Regierungsorganisationen, private Hilfsorganisationen und internationale Forschungsinstitute haben wichtige Analysen beigesteuert.“</p><p>Die Ergebnisse des Workshops, der im September 2012 an der FOM Hochschule in Essen stattfand, stehen auf der <a href="http://www.fom.de/download/1854-FOM_E_Tagungsband_Proceedings_Logistik_Online.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">FOM-Internetseite</a> zum Download bereit.</p><p><em>Robin de Cleur, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit</em></p></div></div></div></div></div>

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