Studierende eingebunden in Erhebungen, auf deren Basis ein Modell zur Messung der Akzeptanz von Produkten mit Künstlicher Intelligenz entwickelt werden konnte - FOM forscht

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Studierende eingebunden in Erhebungen, auf deren Basis ein Modell zur Messung der Akzeptanz von Produkten mit Künstlicher Intelligenz entwickelt werden konnte

EU will Künstliche Intelligenz (KI) zähmen“ lautete kürzlich eine Meldung der Tagesschau. Darin ging es um KI-Anwendungen, die mit Risiken für den Menschen verbunden sind. Ein Gesetzentwurf der EU-Kommission soll den Umgang mit KI regulieren.

digitaler Sprachassistent in einem Wohnraum
Ein digitaler Sprachassistent, der auf Basis von Künstlicher Intelligenz agiert. In der am ifes Institut für Empirie & Statistik durchgeführten Studie wurde die Nutzungsakzeptanz von Konsumentinnen und Konsumenten in Bezug auf Produkte, die Künstliche Intelligenz enthalten, untersucht. | © FOM/Yasmin Lindner

Vor dem Hintergrund der Sicherheitsbedenken, die Konsumentinnen und Konsumenten haben könnten, hat Prof. Dr. Oliver Gansser, stellvertretender wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Empirie & Statistik (ifes) der FOM Hochschule, gemeinsam mit ifes-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Christina Reich eine Studie durchgeführt. Darin belegen sie einen negativen Einfluss von Sicherheitsbedenken auf die Nutzungsabsicht bezüglich Produkten, die KI enthalten. Untersucht wurden drei Alltagssegmente: Mobilität, Haushalt und Gesundheit. Für jedes Segment wurden circa 7.000 Personen, also insgesamt 21.000 Personen befragt. Lediglich im Bereich Gesundheit hatten Sicherheitsbedenken keinen signifikanten Einfluss auf die Verhaltensabsicht.

Die Daten wurden im Rahmen der „FOM Sommerumfrage 2019 – Wie ist die Akzeptanz von Künstlicher Intelligenz im Alltag in Deutschland?“ erhoben. Mitgewirkt haben daran – wie an allen jährlichen Sommer- und Winterumfragen der FOM unter der Leitung des ifes – zahlreiche Lehrende in den Modulen Management Basics, Einführung in die Gesundheitswissenschaften, Einführung in die Soziale Arbeit, Management Basics im Gesundheits- und Sozialwesen, sowie deren Studierende. Für diese sind die Erhebungen Teil ihres Praxistransfers im ersten Semester.

Für die Datenanalyse haben Gansser und Reich die „Unified Theory of Acceptance and Use of Technology“ (UTAUT) genutzt, eine Theorie zur Erklärung des individuellen Nutzungsverhaltens unter dem Einfluss von Systemeigenschaften – hier: der Künstlichen Intelligenz. UTAUT ist eine in der Verhaltensforschung weit verbreitete Verhaltenstheorie, die seit Jahrzehnten immer wieder weiterentwickelt wurde. Letzter Stand ist UTAUT2.

UTAUT2 haben die Forschenden der FOM nun speziell für die Systeme der Künstlichen Intelligenz nochmals weiterentwickelt. Entstanden ist ein Modell speziell zur Erklärung des Nutzungsverhaltens bei Anwendungen der Künstlichen Intelligenz. Dafür haben sie aus dem ursprünglichen UTAUT2-Modell eine Einflussgröße entfernt und vier hinzugefügt und sie strukturell anders angeordnet. Die Details können dem Peer-Review-Beitrag „A new acceptance model for artificial intelligence with extensions to UTAUT2: An empirical study in three segments of application“ entnommen werden, der im Journal „Technology in Society“ veröffentlicht wurde.

Yasmin Lindner-Dehghan Manchadi M.A. | Referentin Forschungskommunikation | 30.04.2021 

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